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Werbepylon: Anderer Standort, andere Höhe

Das Luftbild zeigt die neue Umgehungsstraße (re.). Der Werbepylon soll dichter an sie heranrücken (Foto: Michael Holz)

Werbegemeinschaft Dibbersen setzt auf die Politik / Wird schon im Mai über den Antrag gesprochen?

os. Dibbersen. Neue Hoffnung für die Werbegemeinschaft Dibbersen: Der Werbepylon, mit dem die Geschäftsinhaber in der Buchholzer Ortschaft die Auswirkungen durch die neue Umgehungsstraße "B75 neu" abmindern wollen, soll nun in die Politik getragen und öffentlich diskutiert werden. Das versprachen Ratsmitglieder bei einem Informationstreffen mit Vertretern der Werbegemeinschaft.
Wie berichtet, fürchten die Unternehmer, dass nach Fertigstellung der mehr als 17 Millionen Euro teuren "B75 neu" voraussichtlich in diesem Herbst viele Kunden an ihren Geschäften vorbeirauschen. Die "B 75 neu" verläuft in Höhe der Ortschaft in einem Tal. Der Werbepylon soll auf die Geschäfte aufmerksam machen. Die Bauverwaltung hatte mit Hinweis auf den Bebauungsplan "Harburger Straße" erklärt, der Bau des Pylons sei unzulässig. Diese Einschätzung wiederholte Bürgermeister Wilfried Geiger in Briefen an den Bund der Steuerzahler und an die IHK, die sich für die Unternehmer in Dibbersen stark gemacht hatten.
Jetzt gibt es neue Pläne: "Wir haben den Vorschlag gemacht, mit dem Pylon näher an die 'B75 neu' zu rücken", sagt Hans-Werner Püttjer von der Werbegemeinschaft Dibbersen. Ihm gehört der Landstrich, auf dem der Werbepylon platziert werden soll. Weil man näher an die Umgehungsstraße rücke, werde der Pylon deutlich niedriger als zunächst geplant. Statt 35 Metern Höhe plane man mit 20 Metern Höhe, so Püttjer. Er hofft, damit auch Gegner des Vorhabens wie Ortsbürgermeisterin Gudrun Eschment-Reichert (SPD) und CDU-Ortsvereinschef Christian Horend, die in Sichtweite des Pylons wohnen, von dem Vorhaben zu überzeugen.
Für den Bau müssten, so Püttjer, einige Bäume gefällt werden. "Wir würden uns verpflichten, die Pflege der Sichtachse dauerhaft zu übernehmen", sagt er. Zudem werde sich die Werbegemeinschaft um die Finanzierung kümmern. "Niemand muss sich darum Sorgen machen. Das wird keine Steuergelder kosten", verspricht Püttjer. Er ist sicher: Man habe einen Kompromiss gefunden, mit dem alle Seiten leben können.
Der Antrag aus der Politik soll so gestellt werden, dass das Vorhaben in der nächsten Sitzung des Planungsausschusses am 7. Mai thematisiert werden kann.