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"Wir haben es satt!": 60 Teilnehmer aus der Nordheide bei Groß-Demo gegen Massentierhaltung

Zahlreich vertreten: rund 60 Teilnehmer der Groß-Demonstration in Berlin kamen aus der Nordheide (Foto: Greenpeace-Gruppe Buchholz)
os. Buchholz. Mehr als 60 Teilnehmer aus der Nordheide haben sich an der Demonstration "Wir haben es satt" in Berlin beteiligt. Nach Angaben der Veranstalter - einem breiten Bündnis von Umwelt- und Naturschützern - protestierten rund 50.000 Menschen gegen Massentierhaltung, Gentechnik und die geplanten Freihandelsabkommen TTIP und CETA.
Die Demonstranten gingen u.a. für artgerechte Tierhaltung, umweltschonende Nahrungsmittel-Produktion, fairen Handel und Lebensmittelgerechtigkeit auf die Straße. U.a. schilderten Imker drastisch, welche Auswirkungen Pestizide und Monokulturen für ihre Bienenvölker bedeuten.
Auf der Abschlusskundgebung forderten die Demonstranten von der Bundesregierung eine klare Absage vor allem an das Freihandelsabkommen TTIP zwischen der EU und den USA. "TTIP ist eine Gefahr für unsere Umwelt- und Sozialstandards und das erwartete Wirtschaftswachstum von 0,4 Prozent ein Scheinargument", kritisierte Alexa Vetter von der Greenpeace-Gruppe Buchholz, die die Busfahrt nach Berlin mit dem NABU und dem BUND organisiert hatte. "Wachsen werden nur die Rechte der großen Konzerne auf Kosten der Steuerzahler."