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Zahl der Woche: Alpakas - gefragt in der Modeindustrie

(mum). 13.000 Alpakas werden nach aktuellen Schätzungen derzeit in Deutschland gehalten. Die aus den südamerikanischen Anden stammende Kamelrasse wurde vor mehreren tausend Jahren durch die Inkas zur Fasergewinnung domestiziert. Damit zählt das Alpaka zu den ältesten Nutztierrassen der Welt. Heute gibt es etwa drei Millionen Alpakas auf der Welt. Sie leben größtenteils in Peru, Bolivien und Chile.
Die Alpaka-Faser ist mit ihren 22 natürlichen Farbtönen und bis zu 60 Farbschattierungen in der Modeindustrie sehr begehrt. Wegen dem überschaubaren Tierbestand und der langsamen Vermehrung gilt sie als Luxusprodukt.
Ein Alpaka produziert etwa drei bis vier Kilo Wolle pro Jahr. Die Fasern werden unter anderem zur Produktion von Kleidung verwendet oder als Füllstoff für Allergiker-Bettdecken. Nicht nur für die Landschaftspflege leisten die Weidetiere einen Beitrag; wegen ihres sanften Gemüts werden Alpakas auch für therapeutische Maßnahmen eingesetzt. In Deutschland werden Alpakas bisher überwiegend von Hobbyzüchtern gehalten.