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Zensus: Erstreitet Buchholz höhere Zuweisungen?

os. Buchholz. Der Zensus beschäftigt noch einmal den Buchholzer Stadtrat: In der Sitzung am Dienstag, 21. Juli (19 Uhr, Rathauskantine), sollen die Lokalpolitiker einer überplanmäßigen Auszahlung in Höhe von 20.000 Euro zustimmen. Das Geld soll für Gerichtskosten verwendet werden, die im Rahmen der Anfechtungsklage vor dem Verwaltungsgericht Lüneburg entstanden sind.
Wie berichtet, hatte das Landesamt für Statistik (LSN) nach der Volkszählung im Jahr 2011 eine Einwohnerzahl von 36.656 Menschen für Buchholz festgestellt. Die Stadt kam nach ihren Einwohnermeldedaten auf ca. 2.000 Bürger mehr. Deshalb erhob sie im Mai 2014 vor dem Verwaltungsgericht Lüneburg Anfechtungsklage gegen den Feststellungsbescheid des LSN.
Hintergrund: Die Feststellungen des LSN sind Grundlage für die Finanzzuweisungen nach dem Niedersächsischen Gesetz über den Finanzausgleich (NFAG). Wenn die Einwohnerzahlen der Stadt zugrunde gelegt würden, erhielte Buchholz eine um ca. zwei Millionen Euro höhere Zuweisung.