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Aggressiver Lungenkrebs: Therapieoption für Ältere

Auch ältere Patienten können sich in der Strahlentherapie des Krankenhauses gut aufgehoben fühlen. Dr. Uwe Imgart nimmt sich viel Zeit für die Beratung (Foto: Krankenhaus Buchholz)

Radioonkologie im Krankenhaus Buchholz erzielt mit Kombibehandlung gute Erfolge

(nw). Zu den häufigsten Krebserkrankungen in Deutschland gehört der Lungenkrebs. Speziell die Therapie von Patienten über dem 70. Lebensjahr stellt Ärzte vor Herausforderungen. Im Krankenhaus Buchholz gibt es eine Behandlungsoption, die laut einer amerikanischen Studie auch für Senioren geeignet ist.
In den meisten Fällen wird Lungenkrebs sehr spät erkannt. Die Überlebensraten sind entsprechend niedrig. Bei Senioren häufiger verbreitet als im Bevölkerungsdurchschnitt ist das kleinzellige Bronchialkarzinom, ein Tumor mit besonders schnellem Wachstum. Als wirksamste Therapie hat sich die Radiochemotherapie erwiesen. Medikamente und Strahlung werden dabei gleichzeitig verabreicht. Bisher waren Ärzte der Auffassung, diese intensive Behandlung Senioren nicht zumuten zu können.
Eine Untersuchung aus den USA beweist das Gegenteil. Die durchschnittliche Überlebenszeit der Patienten hat sich in der Studie aufgrund der Kombibehandlung fast verdoppelt. „Gleichzeitig haben die Patienten eine höhere Lebensqualität“, bestätigt Dr. Uwe Imgart, Leitender Arzt der Strahlentherapie im Krankenhaus Buchholz.
Besonderer Vorteil der Behandlung in Buchholz, wo fünf speziell geschulte Radio-Onkologen bereit stehen: Die Therapie der Patienten ist ambulant möglich. Die Senioren werden nicht aus ihrem häuslichen Umfeld gerissen. Sollte sich ihr Zustand verschlechtern, ist sofort eine stationäre Unterbringung in den Betten der onkologischen Strahlentherapie möglich. „Ein Sicherheitspaket, das den Bedürfnissen Älterer entgegen kommt“, ist Dr. Imgart sicher.