Bitte klicken Sie zur Auswahl auf eines der folgenden vier Logos:

Buchholz: Darum wird der Freibadeintritt teurer

os. Buchholz. Für Kritik bei einigen Badegästen sorgt die Entscheidung der Buchholzer Stadtwerke, die Eintrittspreise für das Freibad von 60 auf 90 Euro für eine Saisonkarte anzuheben, gleichzeitig die Freibadsaison aber um einen Monat zu verkürzen. Das WOCHENBLATT fragte bei den Stadtwerken nach den Gründen.
„Wir haben unsere Eintrittspreise seit elf Jahren nicht angepasst“, berichtet Dr. Christian Kuhse, Geschäftsführer der Buchholzer Stadtwerke. Dadurch sei der Kostendeckungsgrad besonders niedrig und liege erheblich unter dem Bundesdurchschnitt von 43 Prozent. Das ungünstige Verhältnis von Deckung der Kosten durch die Einnahmen habe der Landesrechnungshof Niedersachsen bereits im Jahr 2014 bemängelt. Bei der Preiserhöhung habe man sich an den Tarifstrukturen der Bäder im Umland orientiert, so Kuhse. Man sei eines der wenigen Bäder, das noch den Einlass ohne Zeitbeschränkung ermöglicht, erklärt Badbetriebsleiter Hans Wurlitzer. Bei vielen Mitbewerbern müssten die Gäste stundenweise bezahlen. Dass die Freibadsaison in diesem Jahr nur noch 95 statt bislang 120 Tage umfasst - die Saison läuft vom 28. Mai bis 4. September -, ist laut Badbetriebsleiter Wurlitzer den Erfahrungen der Vorjahre geschuldet: „In den ersten Wochen hatten wir sehr wenige Gäste, dafür aber sehr hohe Betriebskosten.“