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Cellulite: Neue Technologie glättet die Dellen nach nur einer Behandlung mit langfristigem Erfolg

Dr. Jan Nebendahl (Foto: Dermatologikum Hamburg / Martin Zitzlaff)
Cellulite ist ein typisch weibliches Phänomen. Millionen Frauen leiden unter den lästigen Hautveränderungen an Gesäß und Oberschenkel. Viele cremen, bürsten und massieren seit Jahren dagegen an. Bislang gab es kein Verfahren mit langanhaltender und effektiver Wirkung. Mit Cellfina® steht eine neue Technik zur Verfügung. Sie bekämpft Cellulite wirkungsvoll direkt unter der Haut. Das "Dermatologikum Hamburg" ist das erste Behandlungszentrum in Norddeutschland. Die wichtigsten Fakten stellt Dr. Jan Nebendahl, Leiter des dortigen Zentrums für Ästhetische Dermatologie, Plastische Chirurgie und Lasermedizin, vor.
Ursache für Cellulite sind strukturelle Veränderungen unter der Haut. Die Beschaffenheit des Unterhautfettgewebes wird durch die unterschiedliche Konzentration von Hormonen gesteuert. Frauen haben bekanntlich mehr Östrogene und weniger Androgene im Vergleich zu Männern. In den größeren Fettdepots an den Außenseiten und im hinteren Bereich der Oberschenkel verlaufen dünne Bindegewebsstränge senkrecht zur Hautoberfläche. Diese sogenannten fibrösen Septen muss man sich wie eine Art Gummiband vorstellen, das Muskulatur und Haut miteinander verbindet. Verkürzen sie sich, ziehen diese Bindegewebsfasern die Haut punktuell nach innen. Das sind die sichtbaren Vertiefungen an Gesäß und Oberschenkel mit der Cellulite typischen Wellenlandschaft. Schätzungen zufolge haben etwa 85 Prozent aller Frauen über 20 Jahre eine leichte bis mittel ausgeprägte Cellulite.

Die meisten Frauen haben schon alles ausprobiert und oftmals jahrelang versucht, die Dellen mit Peeling, Bürsten, Spezialrollern oder Massage wegzubekommen. Der Leidensdruck bei Betroffenen ist hoch, weil sie sich im Bikini nicht mehr am Strand zeigen wollen oder sich nicht trauen, kurze Röcke anzuziehen.
Die innovative Methode Cellfina® ist eine effektive Lösung, um die Cellulite-Dellen zu minimieren. Es ist das bisher einzige Verfahren, das klinisch erprobt ist, und dessen Wirkdauer durch die US-amerikanische FDA-Zulassung bestätigt wurde. Erstmals in der ästhetischen Dermatologie wird die strukturelle Ursache von Cellulite gezielt behandelt. Die Behandlung setzt an den verkürzten Bindegewebsfasern an und löst sie kontrolliert. Das Ergebnis ist ein sichtbar glatteres Hautbild.

Gemeinsam mit der Patientin werden die zu behandelnden Stellen präzise eingezeichnet. Das betroffene Gewebe wird anschließend zunächst mittels Vakuum angesaugt. Mit einem winzigen Instrument am Cellfina®-Gerät trennt der Facharzt die Bindegewebsstränge unter der Haut, die für die Vertiefungen verantwortlich sind. Dieser Vorgang wird an allen Stellen, die geglättet werden sollen, wiederholt. Die Besonderheit des Verfahrens: Es ist nur eine Behandlung für eine dauerhafte Reduzierung der Dellen bei Cellulite notwendig. Im Rahmen einer Studie in den USA lag die Zufriedenheitsrate der behandelten Patientinnen nach drei Jahren noch bei 96 Prozent.
Nach der Behandlung kann es zu Druckempfindlichkeit, Schmerzhaftigkeit und Blutergüssen Bereits drei Tage nach der Behandlung schätzen die Patientinnen die Beschwerden als minimal ein. Nach dem minimalinvasiven Eingriff sollten für zwölf Stunden Kompressen getragen werden. Auf Sport und starke körperliche Belastungen sollte für eine Woche verzichtet werden. Je nach Aufwand und Behandlungsdauer ist mit Kosten ab 2.500 Euro zu rechnen.