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Enddarmerkrankungen im Fokus beim Gesundheits-Gespräch in Buchholz

Wann? 24.09.2015 19:00 Uhr

Wo? Krankenhaus Buchholz, Steinbecker Straße 44, 21244 Buchholz DE
Buchholz: Krankenhaus Buchholz |

Leiden, die sich lindern lassen

(nw). So etwas haben nicht nur Senioren: vergrößerte Hämorrhoiden sowie Entzündungen und Einrisse in der empfindlichen Haut am Po. Die Frage, was man dagegen tun kann, steht im Mittelpunkt beim Gesundheits-Gespräch mit Fachärztin Steffanie Nordbruch am Donnerstag, 24. September, 19 Uhr, in der Cafeteria des Krankenhauses Buchholz.
Wenn im Analbereich etwas nicht stimmt, empfinden vor allem Frauen meist ein starkes Schamgefühl. Die Abteilung für Viszeralchirurgie im Krankenhaus Buchholz steuert gegen: Drei Ärztinnen beraten und behandeln Frauen, und auch Männer mit Problemen im Enddarm. Es sind die Oberärztin und Proktologin Dr. Katrin Steffenhagen und die beiden chirurgischen Fachärztinnen Steffanie Nordbruch und Petra Schöning-Winkler, die derzeit im Krankenhaus eine Weiterbildung zur Proktologin - also zur Spezialistin für Erkrankungen des Enddarms - absolvieren.
Im Gesundheits-Gespräch stellen die jungen Ärztinnen konservative, d.h. nicht-operative, und auch operative Behandlungsmethoden für die lästigen Leiden vor. So kann etwa mit kleinen lokalen Maßnahmen wie Gummiligaturen oder Alkohol-Injektionen versucht werden, die Hämorrhoiden zu verkleinern. Gelingt das nicht, ist ein operativer Eingriff nötig.
Auch Fissuren, schmerzhafte Einrisse der empfindlichen Haut im Analbereich, werden zunächst so vorbehandelt, dass eine Chance besteht, dass sie von selbst ausheilen oder dass zumindest der Bereich, in dem operiert werden muss, klein bleibt.
Erkrankungen im Analbereich haben eine hohe Rückfallrate. Deshalb geben die Ärztinnen auch Ratschläge mit auf den Weg, wie durch eine Lebensstiländerung vorgebeugt werden kann. Der Eintritt zu der Veranstaltung ist frei, eine Anmeldung nicht nötig.