Bitte klicken Sie zur Auswahl auf eines der folgenden vier Logos:

Erst war er Vize, dann König: Nach zwei Jahren geht die Amtszeit von Jürgen Könecke nun zu Ende

König Jürgen "der Zielstrebige" mit Ehefrau Petra (Foto: Foto: oh)
cbh. Buchholz. Er hat nicht nur den Vogel abgeschossen - er hat auch die Satzung aus den Angeln gehoben: Schützenkönig Jürgen „der Zielstrebige“ Könecke war erstmalig in der 111jährigen Geschichte des Buchholzer Schützenvereins für mehrere Monate Vizekönig und König zugleich. Als Vizekönig Jürgen „der Makellose“ war er von 2011 bis 2012 im Amt; im Juli 2012 wurde er dann König Jürgen „der Zielstrebige“, und hatte dann bis September beide Ämter inne.
„Bevor ich am Königsschiessen teilnahm, fragte ich den Vorstand, ob es überhaupt erlaubt sei, Vize und König zugleich zu sein. Da in der Satzung nichts dagegen sprach, genehmigte der Vorstand meine Teilnahme. Und da ich vorher ziemlich rumgetönt hatte, dass ich dieses Jahr König werden würde - gab man mir anschließend den Beinamen ‚der Zielstrebige‘“, erzählt Jürgen Könecke schmunzelnd.
Dass er einmal König werde würde, hatte der Buchholzer Immobilienmakler seinem Vater auf dem Sterbebett versprochen. „Mein alter Herr war früher Schützenkönig in Hausbruch. Er hatte sich immer sehr gewünscht, dass auch sein Sohn eines Tages die Königswürde erringen würde“, erinnert sich Könecke. „Ich bin stolz und glücklich, dass ich dieses Versprechen einlösen konnte.“
Ein großer Dank geht an seine Ehefrau Petra, „die mich während meiner Amtszeit immer unterstützt hat.“ Und an seine Adjutanten, „die mich ja gleich zwei Jahre lang begleitet haben“, so König Könecke.
Highlights des vergangenen Köngisjahres waren die diversen Königsbälle und eine gemeinsame Reise nach Lanzarote. Als Dankeschön für die zweijährige Treue hatte „der Zielstrebige“ seine Adjutanten samt Frauen für eine Woche auf die kanarische Insel eingeladen. „Das war eine supertolle und lustige Woche, die wir alle wohl niemals vergessen werden“, schwärmt König Könecke.
Auch wenn er in diesem Jahr die Königswürde wieder abgibt, „der Zielstrebige“ hat sich bereits neue, ehrgeizige Ziele gesetzt: „Als nächstes möchte ich Kaiser werden - und im 125. Jahr unseres Vereins dann Jubelkönig.“