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GesundheitsGespräche über Therapien für Schulter und Arm sowie für Lungenerkrankungen

Wann? 19.09.2013 19:00 Uhr

Wo? Krankenhaus, Steinbecker Straße 44, 21244 Buchholz DE
Oberarzt Bernhard Korsten (Foto: nf)
Buchholz: Krankenhaus |

Chefärzte informieren

(nf). Erneut laden die Krankenhäuser Buchholz und Winsen zu GesundheitsGesprächen ein. Am Donnerstag, 19. September, 19 Uhr, gibt es Medizininfos aus erster Hand.
„Werferschulter, Tennis- und Golfarm - Stoßwellentherapie, Krankengymnastik oder OP – was hilft?“, ist der Titel des Vortrags in Buchholz. Hintergrund: Überlastungsschäden an den kleinen Gelenken können große Schmerzen bereiten. Nicht nur Sportler sind betroffen. Sportliche - und auch Alltagsbewegungen werden, oft für Monate, stark eingeschränkt oder ganz unmöglich.
Dr. Knut Behle, niedergelassener Orthopäde im Orthopädiezentrum Maschen, schildert die konservativen Behandlungsoptionen für Sehnenreizungen am Ansatz der Strecker- bzw. Beugermuskulatur des Ellenbogens, die auch als Tennis- bzw. Golfarm bezeichnet werden.
Maria Millenet, Assistenzärztin im Gelenkzentrum Buchholz, geht auf die Werferschulter und das Engpass-Syndrom in der Schulter ein. Diese krankhaften Veränderungen im Weichteilgewebe des Schultergelenks erschweren das Heben und Senken des Arms.
Dr. Bernd Hinkenjann, Chefarzt der Abteilung für Orthopädie und Unfallchirurgie, schildert, was Hightech-Schulterprothesen heute leisten können, wann und für wen sie geeignet sind, wie sie die Funktion des Schultergelenks wiederherstellen und Schmerzen lindern.
Im Krankenhaus Winsen geht es zur gleichen Zeit um Lungenerkrankungen. Der Chefarzt der Abteilung für Allgemein- und Viszeral- und Thoraxchirurgie, Dr. Holger Meisel, und der Oberarzt Bernhard Korsten informieren über konservative und operative Therapien.
Die Ärzte im Krankenhaus Winsen nutzen eine Vielzahl von Möglichkeiten, um Lungenfunktionsstörungen möglichst frühzeitig zu diagnostizieren und so die Heilungschancen zu verbessern.
Nicht selten ist trotzdem ein operativer Eingriff notwendig. Minimalinvasive und für den Patienten wenig belastende Techniken stehen hierbei im Vordergrund. Nicht mehr funktionsfähige Teile eines Lungenflügels, der beispielsweise infolge eines Unfalls kollabiert ist (Pneumothorax), oder auch Vernarbungen infolge von Rippenfellentzündungen lassen sich heute problemlos per Endoskop entfernen.
Sogar bei der Tumortherapie wird zunehmend die Schlüssellochtechnik angewandt.
Lungentumoren im Frühstadium können inzwischen so therapiert werden, dass der Patient geheilt wird. Aber auch bei der Behandlung von Lungenmetastasen wurden Fortschritte erzielt.
- Im Anschluss an die Vorträge stehen die Ärzte für Fragen bereit. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung nicht erforderlich