Bitte klicken Sie zur Auswahl auf eines der folgenden vier Logos:

Gut abgesichert bei Sturmschäden / Welche Versicherungen Sie als Eigenheimbesitzer wirklich brauchen

Orkanböen können große Schäden am Dach verursachen. Hier greift eine Wohngebäudeversicherung (Foto: Württembergische)
(cbh/dvag). Mit dem Orkantief „Christian“ fegte jetzt ein Herbststurm über weite Teile im Norden und Westen Deutschlands. Die Folgen waren immens: Umgestürzte Bäume blockierten Straßen, der Flug- und Zugverkehr wurde teilweise eingestellt, ganze Hausdächer sind abgedeckt und Keller sind überflutet. Vor diesem Hintergrund ist das richtige Versicherungspaket für Hausbesitzer umso wichtiger.
„Oft haben Eigenheimbesitzer zwar diverse Versicherungen zum Schutz ihres Wohngebäudes abgeschlossen, wissen aber gar nicht so genau, welche wann greift und welche Schäden eventuell noch gar nicht abgedeckt sind“, stellen die Experten der Deutschen Vermögensberatung (DVAG) immer wieder fest. So können sich Eigenheimbesitzer bestmöglich gegen Kosten durch Unwetterschäden absichern:
Die Wohngebäudeversicherung
Sie greift bei Schäden durch Hagel, Sturm, Feuer und Leitungswasser. Etwa wenn durch einen Sturm das Dach abgedeckt wurde, der Schornstein umgestürzt ist oder eine Mauer durch einen entwurzelten Baum eingedrückt wurde. Nebengebäude sowie Garagen sind in den Schutz eingeschlossen, wenn diese in der Police vermerkt und in der Versicherungssumme berücksichtigt sind. Wichtig: Sturmschäden sind grundsätzlich ab Windstärke 8 abgesichert, was einer Windgeschwindigkeit von mehr als 62 Kilometern in der Stunde entspricht. Als Nachweis reicht es aus, dass eine Wetterstation in der Nähe diese Sturmstärke gemessen hat oder dass Nachbargebäude ebenso durch das Unwetter beschädigt wurden.
Die Elementarschadenversicherung
Gut 72 Prozent der Hausbesitzer verfügen laut der Klimastudie des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) 2011 nach wie vor über keine Elementarschadenversicherung. Dabei wird diese in Zeiten des Klimawandels immer wichtiger. Denn die Wiederkehrperioden von Unwettern verkürzen sich. So sollen besonders starke Hochwasser demnächst alle 25 Jahre statt wie bisher alle 50 Jahre auftreten. Bei Folgeschäden durch Überschwemmungen mit Starkregenfällen greift die Elementarschadenversicherung. Darüber hinaus kommt sie für Schäden durch weitere Naturkatastrophen wie zum Beispiel Erdbeben oder Lawinen auf.
Die Hausratversicherung
Geht bei einem Sturm ein Fenster zu Bruch und ruiniert dabei zum Beispiel die Ledergarnitur, ist das ein Fall für die Hausratversicherung. Denn neben den Standardleistungen wie Einbruch, Brand- und Leitungswasserschäden, kommt sie auch bei Sturmschäden an Möbeln und anderen Einrichtungsgegenständen auf. Auch Folgeschäden am Hausrat, zum Beispiel eindringender Regen in ein vom Sturm beschädigtes Dach, sind inbegriffen.