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Implantate - was sie können für wen sie sich eienen

Ein Implantat hilft, die Knochensubstanz zu erhalten (Foto: djd)
(cbh). Zahnimplantate sind in der Regel die beste Lösung, wenn es darum geht einen ästhetisch und funktionell hochwertigen Zahnersatz zu erzielen. Die klassischen Behandlungsmethoden sind häufig mit unangenehmen Nachteilen verbunden. So kann z. B. mit konventionellen, schleimhautgetragenen Prothesen die Kaufunktion oft nur eingeschränkt wiederhergestellt werden. Oft bilden sich nach längerem Tragen Druckstellen, die beim Kauen Schmerzen verursachen können. Bei Zahnverlust bildet sich Knochen bei fehlender Belastung (wie ein Muskel) zurück. Zahnimplantate belasten den Knochen natürlich, geben Prothesen wieder halt und beugen schmerzhaften Druckstelle vor. Patienten erhalten wieder ein sicheres Gefühl beim Sprechen, Essen oder Lachen.
Was sind Implantate?
Implantate sind künstliche Zahnwurzeln aus reinem bzw. hochreinem Titan, das wie körpereigenes Gewebe angenommen wird. Allergische Reaktionen sind nicht bekannt. Seit über 40 Jahren liegen fundierte, weltweite Erkenntnisse und Erfahrungen mit Titanimplantaten in der Zahnheilkunde vor.
Wann soll implantiert werden?
Knochengewebe braucht ein gewisses Maß an Belastung. Gehen Zähne verloren, fehlt diese natürliche Belastung. Ohne die Stimulation der Kaukräfte baut sich der Knochen in den betroffenen Kieferabschnitten ab. Implantate, die wie natürliche Wurzeln die Kaukräfte an den Kieferknochen weiterleiten, verhindern diesen Knochenschwund. Implantate sollten deshalb möglichst früh nach einem Zahnverlust eingesetzt werden. Ein früher Implantationszeitpunkt ermöglicht bessere ästhetische Ergebnisse, wenn sich die Strukturen von Knochen und Weichgewebe noch nicht abgebaut haben.
Sind Implantate sicher?

Von Beginn an wurde der Einsatz von Implantaten in vielen wissenschaftlichen Studien untersucht. Es liegen Langzeitstudien vor, die Implantatanwendungen bis zu 15 Jahren mit einer hohen Erfolgsrate beobachten. Das Alter eines Menschen zum Zeitpunkt der Implantatplatzierung spielt mit Blick auf den Erfolg einer Implantatbehandlung eine untergeordnete Rolle. Wichtige Kriterien für eine positive Prognose sind Knochenqualität und Angebot. Nach klinischen Studien beträgt die Wahrscheinlichkeit, dass ein Implantat nach zehn Jahren noch voll funktionstüchtig ist, über 90 Prozent.
Für wen eignen sich Implantate?
Im Prinzip können Zahnimplantate fast in jedem Alter eingesetzt werden. Ausnahmen sind Kinder und Jugendliche in der Wachstumsphase. Für eine Implantatbehandlung muss das Wachstum abgeschlossen sein. Nach "oben" besteht keine Altersgrenze.
Grundlegende Voraussetzungen für die Implantation sind neben normaler Wundheilungskapazität und allgemeiner Gesundheit ein nach Qualität und Volumen ausreichendes Knochenangebot. Reicht das Knochenvolumen für das Setzen eines Implantates nicht aus, kann die Neuanlage von Knochen angeregt bzw. mit entnommenem Eigenknochen das Defizit ausgeglichen werden.
Welche Vorteile bieten Implantate?
Unter ästhetischen Gesichtspunkten bieten implantatgetragene Zähne die anspruchsvollste Lösung: sie fügen sich harmonisch in die Restbezahnung ein und fühlen sich nicht nur an wie die eigenen, sondern sehen auch so aus wie die eigenen Zähne. Im Vergleich zur klassischen Brücke, müssen Nachbarzähne nicht beschliffen werden, um die neuen Zähne zu tragen und eine Lücke zu schließen. Gesunde Zahnsubstanz bleibt erhalten.
Ein aus zahnmedizinischer Sicht wichtiger Vorteil: Implantate bieten Schutz vor Knochenverlust. Wie natürliche Zahnwurzeln leiten Implantate die beim Kauen entstehenden Kräfte gleichmäßig in den Kieferknochen. Dieser wird - ähnlich wie bei natürlichen Zähnen - belastet und bleibt vital. Durch die natürliche Belastung des Knochens behält das Gesicht sein Profil und seine natürlichen Mimik. Der sichere Halt der "Dritten" ist ein weiterer Vorteil der Implantologie. Auf Implantaten lassen sich Prothesen fest verankern. Sie ersparen Patienten die Nachteile des konventionellen Zahnersatzes, wie z. B. schmerzhafte Druckstellen. Patienten, die eine totale, schleimhautgetragene Prothese behindert, bietet implantatgetragener Zahnersatz mehr Komfort. Zudem bleibt der Gaumen frei von Prothesenmaterial. Dies hat positive Auswirkungen auf die Aussprache. Außerdem erhält der Patient wieder sein natürliches Geschmacksgefühl zurück. Ein guter Rotwein schmeckt wieder nach Rotwein und das Filet nach Filet.