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Interessante Lesetipps für die Ferienzeit

(ah). Für die Ferienzeit sollte man unterhaltsame Literatur im Reisegepäck haben. Was gibt es Schöneres, als in aller Ruhe ein interessantes und kurzweiliges Buch zu lesen? Das WOCHENBLATT hat einige spannende Titel zusammengestellt.

Donna Leon: Tierische Profite

In Venedig wird ein toter Mann gefunden. Doch es geht im Kommissariat keine Vermisstenanzeige ein. Weder ein Venezier noch ein Tourist wird als vermisst gemeldet. Ein wichtiges Merkmal ist ein sehr teurer und extravaganter Lederschuh am Fuß der Leiche. Commissario Brunetti muss erneut seine hervorragende Menschenkenntnis und sein gutes Kombinationstalent bemühen, um diesen Fall zu lösen. Autorin Donna Leon versteht es auch in ihrem 21. Fall für Commissario Brunetti, die komplexe Welt Venedigs und die verschlungenen Wege eines Todesfalls darzustellen.

Andrea Camilleri: Die Tage des Zweifelns

Eine verzwickte Geschichte hat Commissario Montalbano zu lösen: Zunächst rettet er während eines verheerenden Unwetters eine junge Frau. Diese bringt er zum Hafen von Vigáta, da sie dort ihre Tante Livia erwartet. Kurz darauf wird dann im Fahrwasser einer Luxusyacht ein Toter angespült. Kapitän des Schiffes ist die besagte Livia. Doch sie entpuppt sich nicht als besagte Tante. Rätsel über Rätsel für Montalbano. Und dann verliebt er sich in Laura, der Chefin der Hafenkommandatur. Doch wie soll er es seiner Freundin Livia beibringen? Doch als Sizilianer löst Commissario Montalbano beide Probleme mit der ihm gegebenen Gelassenheit.

Richard David Precht: Anna, die Schule und der liebe Gott

Der Autor beschreibt, dass die Kinder, die heute eingeschult werden, 2070 in Rente gehen. Doch sie werden mit Wissensstoff überfrachtet, den sie für ihr Leben kaum benötigen werden und daher auch schnell wieder vergessen. Statt ihnen dabei zu helfen, Neugier, Kreativität, Originalität, Orientierung und Teamgeist für eine immer komplexere Welt zu erwerben, werden sie zu langweiligen Anpassern dressiert. Richard David Precht fordert deshalb eine "Bildungsrevolution", zu der anders ausgebildete Lehrer, ein anderes Lernen und ein anderes Zusammenleben in der Schule gehören. Erneut stelt er Thesen auf, die man gutheißen oder ablehnen kann.

David Sieveking: Vergiss mein nicht

Eine Geschichte, die keinen unberührt lässt: Die Mutter hat Alzheimer. Der Sohn, ein Filmemacher, zieht wieder zu Hause ein, um für sie da zu sein. Es gelingt ihm, mit ihr wunderbar lichte Momente zu erleben, und die Mutter gewinnt wieder Lebensfreude. Angespornt durch den Gedächtnisverlust seiner Mutter macht sich der Autor auf Spurensuche: Er reflektiert die eigene Beziehung zu ihr und gewinnt bisher unbekannte Einblicke in die Geschichte seiner Eltern. Ein bewegendes Buch, das mit Humor und voller Heiterkeit geschrieben ist.

Dan Brown: Inferno

Professor Robert Langdon ist zurück, der Held aus den Weltbestsellern "Illuminati", "Sakrileg" und "Das verlorene Symbol" von Dan Brown. Er hat nun wohl sein größtes Abenteuer zu bestehen. Dante Alighieris "Inferno", Teil seiner "Göttlichen Komödie", gehört zu den geheimnisvollsten Schriften der Weltliteratur. Ein Text, der vielen Lesern noch heute Rätsel aufgibt. Und dieses Mysterium kennt auch Robert Langdon, der Symbolforscher aus Harvard. Gemeinsam mit der Ärztin Sienna Brooks macht sich Robert Langdon daran, das geheimnisvolle "Inferno" zu entschlüsseln. Auf seiner Tour durch halb Europa, verfolgt von finsteren Mächten und skrupellosen Gegnern, wird ihm klar: Dantes Werk ist keine Fiktion. Es ist eine Prophezeiung.

Martin Walker: Femme fatale

In seinem fünften Fall für Kommissar Bruno hat Martin Walker wieder viele Wege zusammengeführt, um einen kniffligen Fall zu konstruieren, den Bruno, örtlicher Chef der de police, lösen muss. Das Perigord ist ein Paradies für Schlemmer, Kanufahrer und Liebhaber des gemächlichen Lebens. Doch im April, kurz vor Beginn der Touristensaison, stören ein Touristenprojekt, Satanisten und eine Frauenleiche in einem Kahn die beschauliche Zeit. Zudem kommen bei Bruno auch noch "Frühlingsgefühle" ins Spiel. Martin Walker versteht es, die Lebensmentalität der Bewohner des Perigord mit den Kriminalfällen zu kombinieren.

Tess Gerritsen: Abendruh

Die Bücher der Autorin sind bereits Kult und wurden erfolgreich verfillmt. Die Polizistin Jane Rizzoli und die Gerichtsmedizinerin Dr. Maura Isles haben es erneut mit einem komplizierten Fall zu tun: Drei Waisen, die in einem Internat für traumatisierte Kinder wohnen, bekommen den 14jährigen Teddy Clock als weiteren Heimbewohner. Seine Pflegefamilie wurde ausgelöscht. Doch wie sicher ist das Internat? Wer stößt plötzlich die Warnungen gegen die Kinder aus? Die beiden Hauptdarstellerinnen werden tief in die Vorgeschichte der Kinder gezogen, bevor sie den Fall lösen können.

Bernard Cornwell: Starbuck

Ein neues großes Epos des Autoren, der als unangefochtener König des historischen Abenteuerromans gilt. Sein neuer Roman spielt zur Zeit des Amerikanischen Bürgerkriegs. Nathaniel Starbuck ist Sohn eines überaus frommen Pastors aus Boston. Der Vater hasst die Südstaaten, und er hasst die Sünde. Nach einem Skandal muss der Sohn zu seinem Studienfreund Adam nach Virginia fliehen. Krieg liegt in der Luft, und beinahe lynchen die braven Bürger von Richmond den jungen Mann aus dem Norden als Spion. Der Vater Adams, ein vermögender Mann, rettet ihn. Nathaniel Starbuck wird aus Bewunderung erst Offizier, dann Kriegsheld, am Ende aber zum erbitterten Feind seines Gönners... Der Leser wird mitten in den amerikanischen Bürgerkrieg gezogen, scheint den Pulverdampf riechen zu können!

Uta Rupprecht (Herausgeberin): Mordsberge. Vier Fälle für Kommissar Gabriel

Meistens sitzt Kommissar Wolf Gabriel im Archivkeller des Hamburger Polizeipräsidiums, freut sich aufs Abendsessen und träumt seiner Pensionierung entgegen. Blöd nur, dass seine Vorgesetzen sich hin und wieder seiner erinnern und ihm jedes Mal, wenn er sich unwillig zeigt, gleich mit dem Entzug der Pensionsansprüche drohen. Jetzt soll er auf einmal nach Bayern fahren - zum "Erfahrungsaustausch"! Als ob er was von den bajuwarischen Hinterwäldlern irgendetwas lernen könte! Doch als er im Süden ankommt, sind die lästigen Kollegen sein geringstes Problem. Denn die bayerischen Mörder sind alles andere als gemütlich...
Vier Hamburger Autoren haben jeweils einen Fall für den Kommissar geschrieben. Die bekannten Schriftsteller Michael Koglin, Philip Tamm, Regula Vensek und Steffi von Wolff setzen den Hamburger ins rechte Licht. Ein Schmunzeln und Augenzwinkern gehört zum Alltag des Kommissars Gabriel.