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Jung und Alt packten an

Auch die Jüngsten packten kräftig mit an (hinten v. li.): Jan (6), Lasse (9) und Ronja (5) sowie vorne v. li.: Jonas (3). Noah (3) und Nils (8) (Foto: bim)
bim. Tostedt. Im Wald bei Langeloh in der Samtgemeinde Tostedt herrschte am Donnerstag reges Treiben: Kinder, Jugendliche und Erwachsene packten ordentlich mit an, um am Tag des Waldes junge Buchen zu pflanzen und den Wald ökologisch aufzuwerten. Mit dieser Aktion - von der landesweit zehn stattfanden - läuteten die Niedersächsischen Landesforsten das Jubiläumsjahr "300 Jahre Nachhaltigkeit" ein.
Im Einsatz waren u.a. zehn Kinder des Naturkindergartens Tostedt, 34 Siebtklässler der Rudolf-Steiner Schule Harburg und weitere Freiwillige wie zum Beispiel Anna-Lena Narten aus Stemmen (Rotenburg) und Hermann Rothsprack aus Todtglüsingen, die bei dem gemeinsamen Engagement im Wald spontan zusammenarbeiteten.
Angesichts der Minustemperaturen sei zwar kein ideales Pflanzwetter, gab Organisator Dr. Dieter Wölfer vom Waldpädagogikzentrum Lüneburger Heide zu. Doch der Boden sei nicht gefroren.
Förster und Waldarbeiter hatten 80 cm breite Gassen in zwei Meter-Abständen für die Pflanzaktion vorbereitet. Binnen kürzester Zeit hatten die Freiwilligen 500 Bäumchen gepflanzt. "Die Waldarbeiter haben uns sehr gut betreut und angeleitet", lobte Lehrer Ulrich Röckel.
Beim Wald gelte es, den Nutzen in Form von Holzernte, den Erholungswert für Spaziergänger und den Schutz des Waldes als wertvollen Trinkwasserspeicher unter einen Hut zu bringen, so Wölfer. Die naturnahe und nachhaltige Waldwirtschaft ist dabei der Garant für hohe Wasserqualität und eine stetige Trinkwasserversorgung. Der Wald reinigt das Niederschlagswasser, speichert es und kann es abgeben.
Im Anschluuss an den Arbeitseinsatz konnten sich die fleißigen Helfer überdie Arbeit der Landesforsten informieren und sich mit Stockbrot und Wildbratwurst stärken.