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Leinenzwang für Hunde: Die Brut- und Setzzeit beginnt am 1. April

Wer seinen Hund nicht anleint, muss mit Geldstrafen rechnen (Foto: archiv/bim)

Hunde dürfen nicht unbeaufsichtigt umherlaufen

(as). Hundebesitzer aufgepasst: Auf Grünflächen, Wiesen und Feldern in der freien Landschaft sowie in und an Wäldern müssen Hunde während der Brut- und Setzzeit von Freitag, 1. April, bis Freitag, 15. Juli, an die Leine genommen werden.
Im Frühjahr erwacht die Natur zu neuem Leben. Viele heimische Tierarten erwarten jetzt und in den kommenden Wochen Nachwuchs und ziehen ihre Jungen am Boden oder in Bodennähe auf. Freilaufende Hunde stellen in dieser Zeit eine große Gefahr für das Wild dar, insbesondere für tragende Muttertiere und ihren Nachwuchs wie Rehkitze, Jung-Hasen, Kaninchen sowie für Bodenbrüter wie Fasan, Rebhuhn, Kibitz, Feldlerche und ihre Gelege. Dabei sind nicht nur die Jungtiere für stöbernde Hunde eine leichte Beute, auch die Elterntiere sind stark gefährdet.
„Auf den ausgewiesenen Wegen bleiben und unbedingt den Hund angeleint führen“, fasst Heribert Strauch, Obmann für Öffentlichkeitsarbeit der Jägerschaft Landkreis Harburg, die wichtigsten Verhaltensregeln für den Spaziergang in der Natur zusammen. Hundehalter, die sich nicht an die Bestimmung halten, müssen mit Geldstrafen von bis zu 5.000 Euro rechnen.
Da auch Parks und Grünanlagen von freilebenden Tieren zur Aufzucht ihres Nachwuchses genutzt werden, sollten Hundehalter ihre Tiere hier ebenfalls anleinen und besonders aufmerksam sein.