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Medizinphysikerin entwickelt Bestrahlungspläne

Errechnet Bestrahlungspläne für Patienten: Medizinphysikerin Veronika Preylowski (Foto: nf)

Sie rechnet für Patienten / Nachwuchskraft für das Krankenhaus Buchholz

(nf). Zahlen sind ihr Ding. Und Interesse an Medizin hat sie auch. In ihrem Beruf als Medizinphysikerin der Strahlentherapie im Krankenhaus Buchholz kann Veronika Preylowski (24) beides vereinen. Sie berechnet mit Hilfe von modernen Computerprogrammen, wie hochenergetische Strahlung Tumoren trifft, gesundes Gewebe aber verschont.
Ihr Wissen hat sich die Nachwuchskraft während ihres Studiums der Medizinphysik an der Universität Halle/Wittenberg erworben. Seit November vergangenen Jahres ist sie im Krankenhaus Buchholz angestellt. Trotz ihres Master-Abschlusses arbeitet sie noch unter Anleitung. Erst nach zwei Jahren Ausbildung im Klinik-Alltag darf sie eigenverantwortlich Bestrahlungspläne für Patienten entwickeln. Eine Aufgabe, der sich Veronika Preylowski in jeder Hinsicht gewachsen fühlt. Sie gehört zu der wachsenden Zahl von Frauen, die in technischen Berufen Fuß fassen. „In meinem Studienjahrgang gab es sieben Frauen und nur einen Mann“, sagt die in der Lutherstadt Eisleben geborene Krankenhaus-Mitarbeiterin.
Aus privaten Gründen kam die junge Physikerin nach Norddeutschland, lebt jetzt in Hamburg und fühlt sich in der Strahlentherapie Buchholz gut aufgehoben. „Die technische Ausstattung ist auf dem neuesten Stand, die Atmosphäre angenehm und das Miteinander von MTA’s, Physikern und Ärzten ausgezeichnet“, lobt sie.