Bitte klicken Sie zur Auswahl auf eines der folgenden vier Logos:

Nasse Badekleidung immer wechseln - Verdunstungskälte begünstigt Blasenentzündungen

Wer nach dem Wasserspaß die nasse Badebekleidung anbehält, riskiert eine Blasenentzündung (Foto: djd/Cystorenal-Forschung/Fotolia.com/Netfalls)
(cbh/djd/pt). Auch wenn es nichts Schöneres gibt, als an einem heißen Sommertag in kalte Fluten abzutauchen - die Blase mag es lieber warm. Die Kälte schwächt das Immunsystem und macht anfällig für bakterielle Infektionen. Mediziner warnen: Wer nach dem Wasserspaß die nasse Badebekleidung anbehält und seinen Körper der Verdunstungskälte aussetzt, riskiert eine Blasenentzündung.

Ursache sind in der Regel Bakterien, die vom Darm über die Harnröhre in die Blase gelangen. Da die weibliche Harnröhre wesentlich kürzer ist als die männliche, werden vor allem Frauen von Blasenentzündungen heimgesucht. Stechende, brennende Schmerzen beim Wasserlassen und der ständige Drang, zur Toilette zu müssen, gehören zu den Symptomen. Blut im Urin kann ein weiteres Anzeichen dafür sein. Neben Hausmitteln wie reichlichem Trinken und dem Warmhalten des Unterleibes und der Füße, kann eine zuverlässige und gut verträgliche Naturtherapie der Blase helfen. In Studien konnte nachgewiesen werden, dass eine Kombination aus Wirkstoffen der Cranberry-Beere und Kürbiskerne den eindringenden Erregern das Einnisten in der Blase erschwert, so dass diese leicht wieder ausgeschieden werden können. Vorbeugend eingenommen, können die Naturstoffe die Blase stärken.