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Ökologischer Baustoff - Wer sein Haus aus Holz baut, leistet einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz

Das Mikroklima in den Wohnräumen profitiert von Holz, da auf natürliche Weise eine gesunde Atmosphäre mit ausreichend Luftfeuchtigkeit geschaffen wird (Foto: HLC/sonnleitner)
(cbh/nw). Holz als Baumaterial und nachwachsender Rohstoff hat viele Vorteile in puncto Ökologie und Wirtschaftlichkeit. Verwenden Bauherren einheimische, alpenländische oder nordische Hölzer zum Hausbau, so ist das auch ein Beitrag zum Klimaschutz, speziell im Hinblick auf die Reduzierung des Treibhauseffekts.

Das zu den Treibhausgasen zählende Kohlendioxid (CO2) wird nämlich in den Wäldern gebunden. Holz entzieht der Atmosphäre während seines Wachstums mehr CO2, als bei seiner Verarbeitung zu Schnittholz oder Holzwerkstoffen freigesetzt wird. Eine positive Auswirkung, trägt dies doch zur Verminderung der von Menschen verursachten Erwärmung der Erdatmosphäre bei. Wer sich für den Bau eines Hauses mit dem Werkstoff Holz entscheidet, leistet einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz!
Der Hausbau mit dem natürlichen Baustoff Holz bietet viele Vorteile. Holz benötigt nur relativ wenig Energie für die Bearbeitung und überzeugt vor allem durch seine bauphysikalischen Eigenschaften. Die sehr gute Wärmedämmung von Häusern aus Holz spart Heizenergie.

Der Baustoff Holz hat über seine gesamte Lebensdauer hinweg eine hervorragende Ökobilanz. Eine einzige Tonne Fichtenholz – das wichtigste Baumaterial für Holzfertighäuser - nimmt während ihres Wachstums im Wald bis zu 1,85 Tonnen CO2 aus der Luft auf und speichert es. Ein modernes Einfamilienhaus in Holzfertigbauweise mit 140 Quadratmetern durchschnittlicher Wohnfläche enthält circa 15 Tonnen Holz und Holzwerkstoffe. Werden für die Dämmung des Hauses (Wände, Dach) geeignete Produkte wie z.B. Holzweichfaserplatten verwendet, kommen noch einmal zehn Tonnen Holz als weitere CO2-Speichermasse hinzu.

Auch das Mikroklima in den Wohnräumen profitiert davon, da auf ganz natürliche Weise eine gesunde Atmosphäre und ausreichend Luftfeuchtigkeit geschaffen wird. Beim Holzschutz wird heute nahezu vollständig auf Chemie verzichtet. Durch den fachgerechten Einbau von trockenem Holzprodukten und der Wahl resistenter Holzarten sind bedenkliche Holzschutzmittel heute kein Thema mehr.

Wirtschaftlich gesehen zahlt sich der Einsatz von Holz beim Bauen aus, weil es hilft, Heizkosten zu sparen. Holz ist als schlechter Wärmeleiter bekannt, was sich hierbei aber positiv auswirkt, da die Wärme im Winter im Hausinneren verbleibt. Und im Sommer kann sie nicht so leicht nach innen ins Holzhaus eindringen.