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So macht Zähneputzen Spaß - Die richtige Pflege von Kindesbeinen an

Gemeinsam mit den Eltern Zähne putzen finden kleine Kinder cool (Foto: djd/denttabs)
(nw/cbh). Spätestens wenn das Kind zwei Jahre alt ist, sollten die Zähne zweimal täglich von Belägen befreit werden. Ungefähr mit drei Jahren kann es die Zahnpflege dann schrittweise selbst in die Hand nehmen. Unter der Anleitung der Eltern lernt es in drei Stufen die Zähne ringsum sauber zu halten:
Beim Üben des Zähneputzens ist anfangs nicht die Gründlichkeit entscheidend. Viel wichtiger ist, dass das Kind versteht, weshalb und wie es die Zähne putzen muss. In dieser Phase müssen die Eltern regelmäßig kontrollieren und nachputzen, am besten abends vor dem Schlafengehen.
Erst mit Beginn der Schulzeit wird das Kind in der Lage sein, seine Zähne systematisch zu putzen. Auch während der ersten Schuljahre müssen die Eltern das Ergebnis noch regelmäßig überprüfen. Besonderer Aufmerksamkeit bedürfen dabei die ersten bleibenden Backenzähne. Denn diese sogenannten Sechsjahrmolaren, sind aufgrund der Rillen in den Kauflächen besonders anfällig für Karies. Sind alle Sechser-Backenzähne durchgebrochen, besteht jedoch die Möglichkeit, vom Zahnarzt die Grübchen (Fissuren) in den Kauflächen mit einer dünnen Kunststoffschicht versiegeln zu lassen und sie so für mehrere Jahre vor Karies zu schützen.
Die oft mangelhafte Motivation des Nachwuchses, die Zähne regelmäßig zu putzen, lässt sich deutlich erhöhen, wenn sie bei der Zahnpflege nicht allein gelassen werden, sondern gemeinsam mit Mama und Papa putzen dürfen, die dann gleich noch als gutes Vorbild dienen können. Lustige Lieder, Zahnputzbücher und spezielle Hörspielkassetten tragen ebenfalls zur Motivation bei. Auch Plaquefärbetabletten bieten Kindern einen Anreiz.