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St. Johannis: Konzert mit Florian Heinisch im Gedenken an den ermordeten Pianisten Karlrobert Kreiten

Florian Heinisch spielt in der Kulturkirche das Konzert, das der von den Nationalsozialisten ermordete Pianist Karlrobert Kreiten nicht mehr spielen konnte (Foto: Jörg Singer)
as. Buchholz. Mit einem besonderen Konzert am Sonntag, 28. Januar, um 17 Uhr läutet die Kulturkirche St. Johannis (Wiesenstraße 27) in Buchholz jetzt die Saison 2018 ein. Ausnahme-Pianist Florian Heinisch erinnert unter dem Titel „Das ungespielte Konzert“ an den von den Nationalsozialisten ermordeten Pianisten Karlrobert Kreiten.
Der 27-Jährige Kreiten galt als Klaviertalent und war bis zu seinem Tod ein höchst erfolgreicher Pianist. Im Mai 1943 wurde er vor einem Konzert wegen Wehrkraftzersetzung verhaftet und im September hingerichtet.
Florian Heinisch, selbst Mitte zwanzig, spielt einen Tag nach dem Gedenktag für die Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz das Konzert, das Karlrobert Kreiten nicht mehr spielen konnte. In der Kulturkirche erklingen dann Werke von Chopin, Liszt, Beethoven und Mozart.
Der 1990 geborene Florian Heinisch begann im Alter von fünf Jahren mit dem Klavierunterricht. Er studierte Klavier an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ in Leipzig und an der Hochschule für Musik Karlsruhe und schloss sein Studium „mit Auszeichnung“ ab. Derzeit studiert er im Solistenexamen bei Sontraud Speidel. Florian Heinisch ist Preisträger u.a. des Internationalen Grotrian-Steinweg-Wettbewerbes Braunschweig, des Kleinen Schumann-Wettbewerbes Zwickau und des Bundeswettbewerbs „Jugend musiziert“. Der junge Pianist ist neben zahlreichen Engagements in Deutschland auch international gefragt.
• Der Eintritt ist frei - Spenden erbeten. www.johannis-buchholz.de.