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Therapien bei Krebs und Hüftverschleiß GesundheitsGespräche in den Krankenhäusern Buchholz und Winsen: Medizininfos aus erster Hand

Wann? 19.06.2014 19:00 Uhr

Wo? Krankenhaus Buchholz, Steinbecker Straße 44, 21244 Buchholz DE
Onkologe Dr. Christian Pott (Foto: nf)
Buchholz: Krankenhaus Buchholz | nf. Buchholz/Winsen. Zu zwei Veranstaltungen mit dem Titel GesundheitsGespräche laden die Krankenhäuser Buchholz und Winsen für Donnerstag, 19. Juni, 19 Uhr, in die Cafeterien in Buchholz und in Winsen ein. Referenten sind Dr. Christian Pott, Ärztlicher Direktor des Krankenhauses Buchholz, und Dr. Heiner Austrup, Ärztlicher Direktor des Krankenhauses Winsen.
In Buchholz heißt das Thema: „Krebs – verstehen, verhüten, verkraften“. Dr. Pott beschreibt, welche genetischen und zellbiologischen Faktoren nach heutiger Auffassung dazu führen, dass sich Tumoren entwickeln. Er geht darauf ein, welche Lebensweise vor Krebs schützen kann, welche Rolle Vorsorgeuntersuchungen spielen und auch, wie sich Patienten nach einer überwundenen Erkrankung verhalten sollten. Nicht zuletzt schildert der Onkologe (Krebs-Facharzt), was dabei hilft, die Krankheit seelisch zu bewältigen.
Hintergrund: Die Heilungschancen bei Krebs steigen. Starben vor 35 Jahren noch zwei Drittel der Betroffenen, leben heute gut die Hälfe fünf Jahre nach der Diagnose noch. Erkenntnisse der molekularen Medizin haben zu neuen, individualisierten Therapieansätzen geführt, die zielgerichtet und unmittelbar wirken und deshalb vielversprechend sind. Dennoch bleibt die Diagnose Krebs eine Herausforderung für Ärzte und Patienten gleichermaßen.
Zur gleichen Zeit geht es in Winsen um „Minimalinvasive Techniken in der Hüftendoprothetik“. Beim Einsatz von Hüftprothesen wird heute versucht, so schonend wie möglich zu arbeiten, um intakte Muskel-, Gewebs- und Gelenkstrukturen zu erhalten und eine schnelle und schmerzarme Einheilung der Prothese zu ermöglichen. In der Abteilung für Orthopädie in Winsen, der größten orthopädischen Fachabteilung in Nordostniedersachsen, sind die Ärzte in verschiedensten Zugangs- und OP-Techniken geschult. Das setzt sie in die Lage, je nach Konstitution der Patienten dasjenige Verfahren auszuwählen, das im individuellen Fall optimal geeignet ist.
Die Besucher erfahren, welche Faktoren bei dieser Entscheidung eine Rolle spielen, was eine lange Haltbarkeit der Prothese begünstigt und was sie von einem neuen Gelenk erwarten dürfen.
Der Eintritt zu den Veranstaltungen ist frei, im Anschluss an die Vorträge beantworten die Ärzte Fragen aus dem Publikum.