Bitte klicken Sie zur Auswahl auf eines der folgenden vier Logos:

Was hilft bei Schlaganfall?

Wann? 12.02.2015 19:00 Uhr

Wo? Krankenhaus Buchholz, Steinbecker Straße 44, 21244 Buchholz DE
Dr. Felix Butscheid (Foto: Krankenhaus)
Buchholz: Krankenhaus Buchholz |

GesundheitsGespräch über moderne Behandlungsmöglichkeiten

(nf). Mit steigendem Lebensalter wächst das Risiko, einen Schlaganfall zu erleiden. Diejenigen, die von stark erhöhtem Blutdruck, Diabetes, erhöhten Blutfettwerten oder von einer koronaren Herzerkrankung betroffen sind oder zu den Rauchern gehören, sind besonders gefährdet. Sie können sogar in jüngeren Jahren zu Schlaganfallopfern werden.
Vor allem an diese Personengruppe richtet sich das GesundheitsGespräch am Donnerstag, 12. Februar, 19 Uhr, in der Cafeteria des Krankenhauses Buchholz: Dr. Felix Butscheid, Leitender Arzt der Schlaganfallabteilung im Krankenhaus Buchholz, und PD Dr. Oliver Wittkugel, Neuroradiologe mit Praxis im Buchholzer Krankenhaus, erläutern die unterschiedlichen Behandlungskonzepte für den Gehirninfarkt und seine Vorstufe, die Transitorische ischämische Attacke (TIA).
Ein Schlaganfall bedeutet eine Mangeldurchblutung im Gehirn (85 Prozent der Fälle) oder eine Einblutung durch ein geplatztes Blutgefäß (15 Prozent der Fälle). Folge: Der Sauerstoff- und Nährstofftransport wird blockiert, Gehirnzellen sterben ab.
Die beiden Fachärzte erklären, wann Schlaganfall und TIA mit blutverdünnenden Medikamenten therapiert werden, wann eine Operation notwendig ist und wann der Patient mit einem Stent versorgt wird. In ihren Vorträgen geben die Mediziner auch Hinweise, woran man einen Schlaganfall erkennt, wie man sich im Notfall verhalten sollte und wie dem Geschehen vorzubeugen ist, an dessen Folgen weltweit jährlich 16 Millionen Menschen sterben.
Für Kathetereingriffe zur Implantation eines Stents steht in Buchholz ein hochmodernes Katheterlabor zur Verfügung, in dem es möglich ist, Gefäße dreidimensional zu betrachten. PD Dr. Wittkugel hat die Einpflanzung von Stents in die gehirnversorgenden Gefäße über viele Jahre an den Universitätskliniken Lübeck und Hamburg-Eppendorf durchgeführt.
Die Abteilung für Neurologie mit ihrer Schlaganfallabteilung behandelt pro Jahr 550 Schlaganfallpatienten. Die technische Ausstattung entspricht dem höchsten Standard. In der Schlaganfallabteilung stehen ab sofort sechs statt bisher vier Betten zur Behandlung von Akutfällen zur Verfügung.