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Blau-Weiss Buchholz lebt Inklusion

Beliebt bei Aktiven und Zuschauern: das Behindertensportfest, das BW Buchholz mit organisiert (Foto: archiv)

Sportverein gehört zu den drei Preisträgern des Wettbewerbs des Landessportbundes / 5.000 Euro Prämie winken

os. Buchholz. Spannung bei Blau-Weiss (BW) Buchholz: Am Freitag erfährt die Delegation von Buchholz‘ größtem Sportverein bei einer Feierstunde in Hannover, welchen Platz er beim Rennen um den Inklusionspreis des Landessportbundes belegt hat. Neben BW hoffen der TV Dinklage und der Turn-Klubb zu Hannover, den mit 5.000 Euro dotierten ersten Preis einzuheimsen. Der Zweitplatzierte erhält 3.500 Euro, dem Dritten verbleiben 1.500 Euro.
Mehr als 30 Vereine aus ganz Niedersachsen haben sich um den Preis beworben, mit dem die Inklusion in Sportvereinen gestärkt werden soll. Eine Jury, zu der u.a. Landes-Sportminister Boris Pistorius und Karl Finke (Präsident des Behinderten-Sportverbandes Niedersachsen) gehörten, wählten aus den Kandidaten die drei besten Sportvereine aus.
BW Buchholz punktete mit einem breiten Angebot an Behindertensport-Aktivitäten. Dazu gehören die Behindertensportanlage im Sportzentrum am Holzweg, das Therapie-Angebot im vereinseigenen Kletterzentrum, die aktive Einbeziehung von behinderten Sportlern beim Buchholzer Stadtlauf, die leistungsorientierten Rolli-Basketballteams des Vereins sowie die Mit-Organisation des Behindertensportfests. Wie berichtet, kommen zu der Veranstaltung, die BW u.a. zusammen mit der Förderschule An Boerns Soll organisiert, jedes Mal mehrere Hundert behinderte Sportler zum gemeinsamen Wettkampf auf den Sportplatz im Schulzentrum am Buenser Weg.
„Unser Slogan ‚BW Buchholz lebt Inklusion‘ ist nicht nur eine Worthülse“, betont BW-Vorsitzender Arno Reglitzky. Er stellt am Freitag in einer Präsentation die Angebote des Vereins vor. Am Ende wird Ex-HSV-Trainer Mirko Slomka den Sieger des Inklusionspreises bekanntgeben.