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Buxtehuder SV für Final Four qualifiziert

In dieser Szene springt Pia Hildebrand (li.) höher als Emily Bölk vom BSV und erzielt ihren dritten Treffer für Rosengarten-Buchholz
 
Emily Bölk (ganz re.) sorgte mit ihrem Treffer in der Schlussphase zum 22:20 für die Entscheidung zu Gunsten von Buxtehude

HANDBALL: Rosengarten-Buchholz spielte beim 20:23 im Pokal bis zur Schlussphase auf hohem Niveau mit

(cc). In einem heißen Kampf vor 1520 Zuschauern am Mittwochabend in der Halle Nord in Buxtehude haben sich die Bundesliga-Frauen vom Buxtehuder SV (BSV) im DHB-Pokalviertelfinale mit viel Mühe mit einem 23:20 (9:10)-Sieg gegen den Zweitligisten SGH Rosengarten- BW Buchholz für die Final Four qualifiziert. Damit steht das Erstligateam von Trainer Dirk Leun zum siebten Mal in den letzten acht Jahren im Final Four um den DHB-Pokal (27./28. Mai 2017) und hat das große Saisonziel vor Augen.
Buxtehude musste allerdings bis zur Schlussphase um das Weiterkommen im Pokalwettbewerb bangen. Denn der Zweitligist, der mit Buxtehude das Heimrecht getauscht hatte, bot dem großen Favoriten Buxtehuder SV lange Paroli. Aufgrund vieler technischer Fehler und schwachen Wurfversuchen geriet Buxtehuder früh mit 1:4 in Rückstand. Nach dem dritten Fehlwurf von Emily Bölk erhöhte Paula Prior sogar auf 6:3 für Rosengarten-Buchholz. In dieser Phase konnten vor allem Sabine Heusdens und Pia Hildebrand von den „Luchsen“ fast ungehindert am BSV-Kreis agieren.
Erst als BSV-Torhüerin Julia Gronemann einen Siebenmeter von Sabine Heusdens abwehren konnte, ging ein Ruck durch das Buxtehuder Team. Erst brachte Lisa Prior den BSV wieder auf Augenhöhe, dann sorgte Maxi Hayn mit ihren zwei Treffern in Folge für den 9:10-Halbzeitstand aus BSV-Sicht.
Nach dem Seitenwechsel änderte sich das Bild fast gar nicht: Jessica Oldenburg gelang zwar der 10:10-Ausgleich, aber postwendend erzielte Paula Prior die nächste Rosengarten-Führung. In der Folgezeit geland es keinem der beiden Teams, sich entscheidend abzusetzen. Sabine Heusdens und Evelyn Schulz trafen sogar zum 17:15 für die SGH. Zehn Minuten vor Schluss folgten zwei Zeitstrafen für Sabine Heusdens, die die Wende im Buxtehuder Spiel brachten. Nachdem Michelle Goos und Annika Meyer mit ihren Treffern in Überzahl zum 19:17 für den BSV gedreht hatten, und Laura Schultze zum 20:21 für die „Luchse“ verkürzt hatte, sorgte Emily Bölk mit ihren Treffer zum 21:20 und 22:20 für die Entscheidung. Maxi Hayn machte mit ihrem Treffer zum 23:20 den Deckel drauf.
, dann . Es blieb spannend, weil die SGH ihre letzten Kraftreserven mobilisierte und Laura Schultze auf Rechtsaußen treffsicher war. Lynn Schneider erzielte das 20:21 aus SGH-Sicht 70 Sekunden vor Schluss. Bölks Treffer zum 22:20 war dann die Entscheidung. Hayn machte den Deckel drauf. Die besten Werferinnen: Michelle Goos und Maxi Hayn (je 4) für Buxtehude, und Sabine Heusdens (7/2) für Rosengarten-Buchholz. SGH-Trainer Steffen Birkner nach dem Spiel: „Ich bin fünf Prozent enttäuscht, aber zu 95 Prozent stolz auf die Leistung meiner Mannschaft:“ Auch BSV-Trainer Dirk Leun lobte die „Luchse“: „Rosengarten hat auf sehr hohem Niveau gespielt, hochmotiviert und konzentriert. Nur 23 Tore zu werfen, ist nicht unser Anspruch. Eine gewisse Verunsicherung war vor allem im Angriff da. Wir müssen da gemeinsam raus und an uns arbeiten.“
Weitere Ergebnisse des Viertelfinals:
SG BBM Bietigheim – TSG Ketsch 47:22
TuS Metzingen – VfL Oldenburg 27:26
Thüringer HC – FA Göppingen (spielen am 14. Januar).