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Die Krönung nur knapp verpasst

Fenia Herzig vom Zweitplatzierten HG Winsen erhielt den Pokal von Malte Staiger (li.) und Philipp Meyn (Foto: Markus Steinbrück)
 
Die B-Jugendmannschaft der HG Winsen konnte erst im Endspiel von Wuppertal gestoppt werden - wurde am Ende Turnierzweiter (Foto: Markus Steinbrück)

HANDBALL: Zwei Winsener Mannschaften haben beim internationalen Turnier das Finale erreicht – über Pfingsten waren 56 Teams am Start

(cc). Das Siegerpodest haben die Winsener Mannschaften beim 16. Internationalem Jugend-Handballturnier „wir leben Elbe-Masters“ nur knapp verpasst. Das Endspiel erreichten sowohl die weibliche B-Jugend von Trainer Thorsten Wrobel, als auch die männliche C-Jugend von Coach Dennis Karjetta (beide HG Winsen), mussten im Finale allerdings Niederlagen hinnehmen.
Die B-Mädchen verloren im Endspiel mit 2:5 gegen HSV Wuppertal, und die C-Jungen mit 8:11 gegen ULA Varena aus Litauen. Für die Winsener C-Jugend war es eine Neuauflage der Finalbegegnung aus dem Vorjahr. Da hatten die Gäste von ULA Varena aus Litauen mit 10:9 den Sieg errungen. Diesmal holte C Winsens Coach Dennis Karjetta im Endspiel noch ein As aus dem Ärmel. HVN-Auswahlspieler Till Schiewe kam erst im Finale zum Einsatz, weil er von Freitag bis Sonntag bei einem Lehrgang der Niedersachsenauswahl in Hannover braucht wurde. Im Endspiel hatte er aber nicht seinen besten Tag erwischt. Stattdessen waren es vor allem die rechte Seite mit Claas Pannecke und Finn Rötschke, sowie Torhüter Marcel Fuchs, die der HG Winsen zur Pause ein 5:5 erkämpften. Bis 7:7 war die Partie ausgeglichen. Anschließend zog Litauen mit 11:8 auf und davon. „Die Jungs haben das überragend gemacht“, lobte Trainer Dennis Karjetta sein Team.
Vor einer großen Zuschauerkulisse präsentierte sich auch die weibliche B-Jugend der HG Winsen gegen HSV Wuppertal. Erst nach neun Minuten ging Wuppertal mit 1:0 in Führung. Sekunden vor der Halbzeit erzielte Saskia Goes den Ausgleich. Im zweiten Durchgang erhöhte zwar Tina Eckhoff auf 2:1 für Winsen. In der Folgezeit kam aber Wuppertal wieder besser in das Angriffspiel und fuhr einen verdienten 5:2-Sieg ein. „Das Turnier war ein Spiegelbild der gesamten Saison“, sagte HG-Trainer Thorsten Wrobel: „der kämpferische Einsatz stimmt und in der Abwehr wird super gearbeitet.“
Die weibliche B-Jugend der SG Luhdorf-Scharmbeck zog als Gruppenzweiter in die Zwischenrunde ein, und verlor anschließend im Halbfinale mit 5:6 gegen den Stadtrivalen HG Winsen.
Insgesamt 56 Mannschaften aus 27 Vereinen waren beim viertägigen Turnier in sechs verschiedenen Altersklassen am Start. Viel Lob gab es auch für den Veranstalter, den Jugend-Handballturnier-Verein Winsen mit Hauptorganisator Malte Staiger und seinem 130-köpfigem Helferteam.
Die Ergebnisse:
Männliche Jugend A: 1. TV Brechten, 2. SuS Oberaden, 3. MTV Herzhorn, 4. HC Finale: TV Brechten - SuS Oberaden 8:4
Männliche Jugend B: 1. ULA Varena II, 2. ULA Varena I, 3. Bredstedter TSV, 4. SV Blankenese
Finale: ULA Varena I - ULA Varena II 13:14
Männliche Jugend C: 1. ULA Varena, 2. HG Winsen, 3. ATV Dorstfeld, 4. Godesberger TV 1888
Finale: ULA Varena - HG Winsen 11:8
Weibliche Jugend A: 1. HSV Wuppertal, 2. SG Todesfelde- Leezen, 3. TuS Lübeck 1893, 4. JMSG Braunschweig- Sickte
Finale: HSV Wuppertal - SG Todesfelde-Leezen 13:6
Weibliche Jugend B: 1. HSV Wuppertal, 2. HG Winsen, 3. SG Todesfelde-Leezen, 4. SG Luhdorf-Scharmbeck
Finale: HG Winsen - HSV Wuppertal 2:5
Weibliche Jugend C: 1. HC Leipzig, 2. Bredstedter TSV, 3. SG Frisia-Leck- Süderlügum, 4. SG Hamburg-Nord
Finale: HC Leipzig - Bredstedter TSV 14:5.