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Einblicke in eine alte Kampfkunst

In der Nordheidehalle fand jetzt zum zweiten Mal ein „Bujinkan Shinden Dojo“-Workshop statt (Foto: Blau-Weiss Buchholz)

Gelungener „Bujinkan“-Workshop bei Blau-Weiss.

mum. Buchholz. Einblicke in eine der ältesten Kampfkunsttraditionen Japans bekamen jetzt etwa 60 begeisterte „BujinkanlerInnen“ im Alter von acht bis 60 Jahren, als in der Nordheidehalle zum zweiten Mal der „Bujinkan Shinden Dojo“-Workshop stattfand. Eingeladen hatte Thomas Busch vom Bujinkan Budo Taijutsu bei Blau-Weiss Buchholz, wo diese alten Kampfkünste seit 2006 unterrichtet werden.
Gyokko Ryu Kosshijutsu - „Schule des Juwelentigers“ - nennt sich diese alte Kampfkunst, gegründet um das Jahr 1156 von Samurai und den legendären Ninja aus den Bergen von Iga (Kyoto). Ihre Wurzeln stammen aus dem alten China des 8. und 9. Jahrhunderts. Die Gyokko Ryu ist Teil des Bujinkan Budo Taijutsu, in der mehrere alte Kampfkunsttraditionen der Samurai und Ninja unterrichtet werden. „Hier geht es darum, durch alte Kampfkünste seine eigenen Bewegungen zu schulen und sich zu entwickeln“, so Busch. An den beiden Tagen wurde, angeleitet von einem Lehrerteam und mit vielen Gästen aus befreundeten Dojos und Vereinen, aus Bremen, Coesfeld, Rostock, Międzyrzecz (Polen), Sondershausen und Sinzig, gemeinsam und miteinander gelernt und fleißig geübt.
Der Spaß an der Bewegung stand genauso im Vordergrund wie die intensive Beschäftigung mit diesen uralten Bewegungsformen, den Kata. Abends wurde gemeinsam bei Grillwurst und Knobibrot gefeiert und geklönt. Der Erlös dieses Workshops geht an das Kinderhospiz Sternenbrücke.