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Ferdinand ist der größte Mini

Bei den Jüngsten sicherte sich im Kreisfinale der erst 7-jährige Ferdinand Bakker aus Jesteburg den Sieg, der bereits beim Ortsentscheid durch gute Leistungen auf sich aufmerksam gemacht hatte

TISCHTENNIS: Die Besten haben das Bezirksfinale erreicht - als Mini startete seine Karriere einst ein Buchholzer

(cc). Ferdinand Bakker aus Jesteburg und Alexa Kraft aus Eyendorf haben in Jesteburg den Kreisentscheid der Tischtennis-mini-Meisterschaften in der Konkurrenz der Jüngsten (acht Jahre und jünger) gewonnen. Für die finale Runde der größten Nachwuchswerbeaktion im deutschen Sport, die vom gastgebenden VfL Jesteburg mit Bravour ausgerichtet wurde, haben sich über verschiedene Ortsentscheide 38 Mädchen und Jungen aus dem gesamten Landkreis Harburg qualifiziert. In der Schulsporthalle ging es nicht allein um Siege, Pokale, Urkunden und kleine Präsente. Vor allem der Spass und das Miteinander standen im Vordergrund. „Die Besten haben das Bezirksfinale erreicht, das am 21. April in Wietzendorf ausgetragen wird,“ berichtete Kreis-mini-Fachwart Bernd Schumacher. Es war geschafft. Obwohl der erst 7-jährige Lokalmatador Ferdinand Bakker seine Mühe hatte, seinen Endspielgegner Linus Hirche aus Nenndorf nach vier umkämpften Sätzen mit 3:1 auf Platz zwei zu verweisen. Dritter wurde Felix Schöller, der ebenso in Jesteburg wohnt. In der Altersklasse der 11- und 12-Jährigen haben sich Michael Russ aus Stelle und Cedric Kohlmus aus Jesteburg für das Bezirksfinale qualifiziert. Bei den Mädchen haben das Ticket Alexa Kraft aus Eyendorf (acht Jahre und jünger), sowie Annabell Kleinwächter aus Emsen, Marlen Bakker und Cheyenne Geschonke (beide aus Jesteburg, AK 11-12) gelöst. An der Breitensportaktion der mini-Meisterschaften, bei der seit 1983 schon bundesweit über 1,2 Millionen Jungen und Mädchen an die grünen Tische gelockt wurden, findet in diesem Jahr seinen Höhepunkt beim Bundesfinale vom 14. bis 16. Juni in Bad Marienberg (Rheinland-Pfalz). Bei der ersten Auflage dieser Aktion 1983/84 war es ein Buchholzer, dessen Karriere einst als mini begann. „Mit einem Sieg im Kreisfinale in Jesteburg,“ erinnert sich VfL-Senior Günter Keim. Es war der Ex-Bundesligaspieler Kay-Andrew Greil, dessen Name später auf nationaler Ebene für Furore sorgte. Auch der 21-fache Nationalspieler Lars Hielscher startete seine Tischtennis-Laufbahn bei einer mini-Meisterschaft, auch wenn er sich nie in die Siegerliste eines Bundesfinals eintragen konnte. „Es ist schon ein einmaliger Wettbewerb, um Schülerinnen und Schüler für Tischtennis zu begeistern“, sagt VfL-Abteilungsleiter Jens Keim, der gemeinsam mit Jugendwartin Gabriele Tschöpe den Kreisentscheid in Jesteburg perfekt organisiert hatte.