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Große Spannung im Hittfelder Haifischbecken

Justus Hollatz (Mitte) von den Sharks auf Höhenflug. Beim Auswärtssieg gegen Rostock lieferte er die beste Einzelleistung ab (Foto: Willner)

BASKETBALL: Am Sonntag, 22. Januar geht es für die Sharks in der Halle am Peperdieksberg gegen die Piraten um den Klassenerhalt

(cc). Mit dem Sieg am vergangenen Wochenende gegen Rostock haben es die Hittfelder Sharks (Haie) wieder in der eigenen Hand, den Klassenerhalt in der Jugend-Basketball-Bundesliga (JBBL) zu schaffen. Zu Gast sind am Sonntag, 22. Januar, die Hamburger Piraten. Beginn: 11 Uhr, Halle Peperdieksberg in Hittfeld. „Die Jungs freuen sich auf das Derby am Sonntag“, berichtet der Seevetaler Head-Coach Lars Mittwollen. Der Sieger gehört zu den besten 24 Mannschaften der JBBL, der Verlierer muss in die Relegationsrunde und gegen den Abstieg spielen.
Am vergangenen Wochenende fuhren die JBBL-Sharks einen verdienten 88:81-Sieg beim EBC Rostock Junior Talents ein. Die Sharks starteten starteten in der Stadthalle von Rostock mit einem 13:0-Lauf in das erste Viertel, und beendeten es mit einem 26:13-Vorsprung. Im zweiten Viertel ließen die Seevetaler Haie die Zügel ein wenig zu locker, und auch in der Abwehr wurde noch noch schwach verteidigt. Am Ende ging es aber noch mit einem 52:39-Halbzeitstand in die Kabine.
Nach der Pause lief es noch nicht rund, und Rostock verkürzte den Abstand auf 10 Punkte. Auch im letzten Viertel machte die Sharks das Spiel unnötig spannend, und der Gastgeber schaffte einen Drei-Punkteabstand. „Offensichtlich war man sich verfrüht zu siegessicher. Ein stärker motivierter Gegner hätte aus dieser Situation ein Malheur angerichtet“, sagte Lars Mittwollen. In der Schlussphase der Partie konnten die Sharks aufgrund guter Teamarbeit und akzeptablen Wurfquoten noch einen 88:81-Sieg unter Dach und Fach bringen. „Obwohl heute einiges mehr drin gewesen wäre“, meinte Mittwollen: „Als Einzelleistung darf ein seltenes Triple Double durch Jussi Hollatz nicht unerwähnt bleiben, 27 Punkte, 11 Rebounds und 10 Steals in einem Spiel zu leisten ist schon außergewöhnlich gut“, lobte der Coach. Wenn die Piraten aber am kommenden Sonntag das Hittfelder Haifischbecken nicht entern sollen, müssen die Gastgeber vor allem in der Verteidigung besser zu Sache gehen.
Im Anschluss an das Spiel der JBBL-Sharks spielt das noch sieglose NBBL-Team der Sharks am Sonntag in derselben Halle gegen Alba Berlin.