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Handball soll in Buchholz wieder erstklassig werden

"Luchse"- Geschäftsführer Sven Dubau (40) will Weichen für die Zukunft stellen

"Luchse" wollen in der Saison 2018/19 wieder 1. Bundesliga spielen

(cc). Die Handball-Luchse (HL) Buchholz 08-Rosengarten (2. Liga) stellen die Weichen für die Zukunft. Im Rahmen einer Pressekonferenz am Donnerstagnachmittag dieser Woche gab der Geschäftsführer Sven Dubau bekannt, dass die "Luchse" dazu bereit wären, bei sportlicher Qualifikation den Startplatz in der 1. Bundesliga wahrzunehmen. "Bei Teilnahme am Spielbetrieb in der 1. Bundesliga müssten wir unseren Jahresetat allerdings um 100 Tausend Euro erweitern", betont Dubau: "Die Mittel dafür müssen eingeworben werden."
"Gespräche mit dem Kooperationsparter Buxtehuder SV, einigen Sponsoren und den Spielerinnen haben bereits stattgefunden", bestätigt Dubau: "Jetzt müssen die Mittel eingeworben werden." Es wird allerdings noch die Phase bis Mitte 2018 geben, in der die Handball-Luchse zweigleisig planen müssen: "Für den Verbleib in der 2. Bundesliga und für einen etwaigen Aufstieg", so der Geschäftsführer. Dem fügt er entschlossen hinzu: "Wenn bis zu diesem Zeitpunkt keine Zusagen oder neue Sponsoren im Umfang der zusätzliche Summe von 100 Tausend Euro gewonnen werden können, wird sich auch bei sportlicher Qualifikation kein Aufstieg realisieren lassen."
Aktuell muss die HL Buchholz 08-Rosengarten für die 2. Bundesliga mit einen Jahresetat von rund 200 Tausend Euro planen. Beim möglichen Erstligaaufstieg müsste das Training intensiviert, und auch finanziert werden. Dazu kämen höhere Beiträge für die Berufsgenossenschaft und eine Sicherheitsbürgschaft an den Handballverband, die anstatt bei 30-, dann bei 50 Tausend Euro im Jahr liegen wird.
Unter dem Schlagwort "Freundeskreis - Bundesliga" können sowohl private Unterstützer mit einem Betrag ab 50 Euro als Team, sowie Firmen ab 250 Euro einsteigen. Außerdem sucht Dubau mindestens einen weiteren Hauptsponsor. "Das ist nicht eben auf die Schnelle zu verwirklichen. Auch wenn ich bereits einen Plan in der Tasche habe", gibt sich Dubau zuversichtlich. Er hofft auch darauf, in intensiven Gesprächen mit Überzeugungskraft, den einen oder anderen langjährigen Partner dazu zu bewegen, sein Engagement zu erweitern. "Vielleicht schaffen wir mit einem Erstligaaufstieg noch mehr Begeisterung für den Handball in der Nordheidehalle zu entfachen", sagt Sven Dubau.