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Hollenstedt gewinnt im Derby gegen Winsen

Kein Durchkommenden für den Winsener Angreifer Christopher Stratmann (Mitte), der am Hollenstedter Kreis von Felix Pellewessel (li.) und Klaas Kurtzweg-Vietheer in Empfang genommen wird
 
Für den Winsener Thorben Michel (am Ball) war die Hollenstedter Abwehr meistens dicht

HANDBALL: Nach den Weihnachtstagen ist der Drittligist HSV Hamburg zu Gast

(cc). Die Herren des TuS Jahn Hollenstedt gewinnen vor stimmungsvoller Kulisse zuhause gegen Aufsteiger HG Winsen mit 36:23 Toren und behaupten damit Platz sechs der Handball-Landesligatabelle (12:8 Punkte). „Das war eine tolle Leistung der Mannschaft“, lobte TuS Jahn-Trainer Martin Kuligowski nach dem letzten Heimspiel des Jahres.
„Aber ich träume nicht“, fügt er mit Blick auf die Tabelle hinzu. Eigentlich wollte er mit seiner Mannschaft zum Ende der Hinrunde weiter oben stehen. Aber am Anfang lief es noch nicht rund. „Auch vor dem Kreisduell gegen das Aufsteigerteam der HG Winsen, das er als Hollenstedts Angstgegner bezeichnet, hatte Martin Kuligowski seine Mannschaft eindringlich gewarnt: „Das wird eine harte Nuss – die wir aber knacken wollen.“
Bis Mitte der ersten Halbzeit war die Partie auch völlig ausgeglichen – 7:7. Anschließend hat sich der Gastgeber zum offensiveren Spiel entschlossen, und ging durch die herrlichen Treffer von Marcel Hebestreit und zwei von Jonas Pellewessel erstmals mit 10:7 in Führung. Diesen Zwischenstand konnte Hollenstedt bis zum 15:11-Halbzeitstand ausbauen.
Nach dem Seitenwechsel war es erneut Jonas Pellewessel, der mit seinem Tor auf 16:11 (31.) erhöhte. Winsen war nicht mehr konzentriert bei der Sache, und Hollenstedt konnte den Vorsprung bis zum 30:19 (50. Minute) weiter ausbauen. Beim Stand von 33:23 für den Gastgeber waren es in den letzten vier Spielminuten Klaas Kurtzweg-Vietheer (1) und Manuel Cohrs (2), die mit ihren vier Treffern in Folge den 36:23-Erfolg perfekt machten. Für den nötigen Rückhalt sorgten die überragenden Torhüter beim TuS Jahn, Nico Anders und Sebastian Thomas, die an diesem Spieltag kaum zu bewingen waren. Hollenstedts Haupttorschütze war Marcel Hebestreit mit neun Toren. Beste Werfer bei der HG Winsen waren Nils Schubert (7) und Philipp Carius (6 Tore).
Schon hat der TuS Jahn Hollenstedt für alle Handballfreunde eine weitere Überraschung parat: Am Freitag, 6. Januar, 19.30 Uhr, werden in den Schmeling-Hallen von Hollenstedt die Drittliga-Handballer des HSV Hamburg im Freundschaftsspiel gegen das Landesligateam des TuS Jahn antreten. „Für diesen Handball-Leckerbissen werden wir keinen Kartenvorverkauf anbieten. Karten gibt es nur an der Tageskasse“, sagt Trainer Martin Kuligowski. Am vergangenen Sonntag haben die Hamburger Handballer vor 2850 Zuschauern ihren dritten Tabellenplatz in der 3. Liga mit einem 29:28-Sieg gegen SV Schwerin verteidigt.
Auch wenn es bei der Mannschaft von „Handball Sportverein Hamburg“ keine Raute mehr gibt, musste sich nach dem Fall von der Ersten in die Dritte Liga und dem Auszug aus der Barclaycard Arena, kein Fan groß umgewöhnen. Denn auch nach Auflösung der Sielbetriebsgesellschaft wegen Insolvenz, ist die Profimannschaft hatte noch fast dieselbe. Sie achtet neuerdings aber sehr genau darauf, die Abkürzung zu vermeiden. Weil wiederum der eigentliche HSV Wert darauf legt, dass seine Hoheitszeichen nicht weiter genutzt werden.