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Im Designer-Anzug auf der Marathon-Strecke

In seinem schicken Anzug fiel Mathias Thiessen auf der Laufstrecke besonders auf (Foto: Thiessen)
(os). „Wollen Sie noch zur Hochzeit?“ Diese Frage hörte Mathias Thiessen (36) am vergangenen Sonntag bei der 25. Auflage des Hamburg-Marathons öfter. Kein Wunder: Statt in Laufklamotten war der Ausdauersportler aus Emmelndorf (Landkreis Harburg) in Anzug mit Schlips und Kragen unterwegs.
Grund: Thiessen, der als Baufinanzierer bei der Sparkasse Harburg-Buxtehude arbeitet, hatte sich für eine PR-Aktion des Herrenausstatters Policke beworben. Er wurde ausgewählt und durfte die 42,195 Kilometer durch die Hansestadt im edlen Zwirn angehen. „Ich habe mich schnell daran gewöhnt und habe bald nicht mehr gemerkt, dass ich im Anzug renne“, berichtet Thiessen. Seine Endzeit: 3:05:19 Stunden. Noch schneller im Designer-Anzug war Jon Paul Hendriksen aus Neu Wulmstorf unterwegs. Das Lauf-Ass, in der Region bekannt durch zahlreiche Starts beim Buchholzer Stadtlauf und beim Brunsberglauf in Holm-Seppensen, stellte in 2:42:48 Stunden sogar einen inoffiziellen Marathon-Weltrekord im Anzuglaufen auf. Problem: Hen­driksens Lauf wurde zuvor nicht angemeldet, deshalb darf sich jetzt der Bayer Felix Mayerhöfer offiziell Weltrekordler nennen, obwohl er elf Sekunden langsamer war als Hendriksen.
Blau-Weiss Buchholz war mit zwölf Läufern und Handbikern in Hamburg am Start. Die beste Zeit legte Andreas Höpfner in starken 2:56:56 Stunden hin.