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Kai von Thienen macht nach 28 Jahren Schluss

Ein Geschenk zum Abschied: Kai von Thienen (re.) und sein Nachfolger Rolf Müller (Foto: oh)
os. Buchholz. Wechsel im Vorstand der "Arbeitsgemeinschaft Buchholzer Sportvereine": Nach 28 Jahren ehrenamtlicher Arbeit macht Kai von Thienen (74) Schluss. Seine Nachfolge als "Vorsitzender Sportanlagen" tritt Rolf Müller an, den von Thienen bereits seit längerer Zeit eingearbeitet hat.
"Ich merke, dass die Kommunikationsmittel immer schneller werden, während ich in meinem Alter eher langsamer werde", erklärt Kai von Thienen. Er hatte in der AG den stressigsten Job: Er organisierte die Trainingszeiten in den Buchholzer Sporthallen und auf den Sportplätzen. "Da macht man sich nicht nur Freunde", sagt von Thienen.
Er hinterlässt tiefe Spuren: Als Vorsitzender der Stiftung Handball im TSV Buchholz 08 sorgte von Thienen maßgeblich für die Förderung von Jugendsportlern. Dabei profitierten nicht nur die Handballer, sondern z.B. auch die 08-Turner.
"Jetzt ist der richtige Zeitpunkt für den Rückzug", sagt von Thienen. "Meine Familie möchte auch was von mir haben." Ganz geht der Sportenthusiast nicht: Mindestens ein weiteres Jahr koordiniert er die Termine in der Nordheidehalle. Diese Aufgabe sei auf Dauer von der AG nicht ehrenamtlich zu leisten, sagt von Thienen. "Da muss ein Betriebsleiter hin", fordert er. Schon jetzt betrage allein der Jahresetat für die Veranstaltungen in der Nordheidehalle ca. 220.000 Euro.
Kai von Thienen schwebt vor, für die Nordheidehalle - u.a. Heimstatt der Bundesliga-Formationstänzer von 08, der 08-Turner und der Zweitliga-Handballerinnen der SGH Rosengarten-Buchholz - eine Betriebsführungsgesellschaft zu gründen. 51 Prozent der GmbH soll die Stadt besitzen, 49 Prozent die Vereine. Noch ist das Thema nicht in der politischen Diskussion.