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„Kein Wunder erwartet“

Sebastian Volkmann hat sich am Fredenbecker Kreis durchgesetzt - und erzielt den Treffer zur 1:0-Führung für den TuS Jahn Hollenstedt

Handball: Landesliga-Männer des TuS Jahn Hollenstedt verlieren gegen Drittligisten VfL Fredenbeck

(cc). In der Landesliga waren die Handballer des TuS Jahn Hollenstedt schon immer für eine Überraschung gut. Vor allen Dingen dann, wenn die Mannschaft von Trainer Martin Kuligowski vor einer scheinbar unlösbaren Aufgabe stand. Am vergangenen Donnerstagabend war es im Testspiel etwas anders: Da wurde Drittligist VfL Fredenbeck seiner Favoritenrolle gerecht, und siegte trotz starken Gegenwehr der Hollenstedter vor mehr als 200 begeisterten Zuschauern mit 38:17 (17:9)-Toren „Wir haben auch kein Wunder erwartet. Aber über die Leistung meiner Jungs in den ersten 15 Minuten habe ich mich sehr gefreut“, sagte der Hollenstedter Coach nach dem Spiel. Und fügte dem hinzu: „Den Zuschauern wurde heute ein schönes und attraktives Spiel präsentiert, da muss das Ergebnis in einem Testspiel zweitrangig sein.“
Nachdem Sebastian Volkmann den Hollenstedter Gastgeber mit seinem Treffer nach Zuspiel von Neuzugang Lukas Versemann (kam vom MTV Braunschweig) mit 1:0 in Führung gebracht hatte, steuerte Teamkamerad Marcel Hebestreit noch zwei weitere Tore hinzu, und TuS Jahn Hollenstedt lag überraschend mit 3:2 in Front.
Fredenbeck drückte in der Folgezeit mächtig auf das Tempo – drehte erst zur 4:3-Führung und baute anschließend den Vorsprung über 9:6 bis zum 16:7 weiter aus. 17:9 lautete aus Sicht des Gästeteams der Halbzeitstand.
Da der Fredenbecker Trainer Steffen Birkner mit einem 16-köpfigem Kader angereist war, brachte er im zweiten Abschnitt eine fast komplett neue Mannschaft auf das Spielfeld. Die Hollenstedter Handballer unterstützten sich zwar weiter als Team, konnten aber phasenweise mit dem hohen Tempo des Drittligisten nicht mithalten. Da fehlte beim Gastgeber vor allem im Angriffsspiel die Kraft, selbst die Initiative zu ergreiben. Der VfL Fredenbeck siegte am Ende verdient mit 38:17 Toren. Hollenstedts Haupttorschütze war Marcel Hebestreit mit zehn Treffern – davon vier vom Siebenmeterpunkt. Die besten Werfer bei Fredenbeck waren Luis Krumm (6), Gytis Schmantauskas und Jonas Buhrfeind (je 5 Tore).  „Da gab es zu viele hektische Phasen im Angriffsspiel. Vor allem meine jungen Spieler müssen in solchen Situationen ruhiger werden“, resümierte TuS Jahn-Trainer Martin Kuligowski das Spiel, der sich schon auf das nächste Testspiel am Samstag der kommenden Woche (5. August, 18 Uhr), gegen die Top-Mannschaft vom HSV (Handball Sport Verein) Hamburg aus der dritten Liga Nord freut.
Aber auch Fredenbecks neuer Trainer Steffen Birkner musste bei seiner Mannschaft noch einige Entwicklungsfelder feststellen. Vor allem bei der Ausnutzung von Torchancen. „Wir stecken noch in der Vorbereitung. Da muss noch einiges bearbeitet werden“, betonte Birkner, der in der kommenden Woche mit der Mannschaft das Trainingslager in Dänemark aufschlagen wird.