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Neue Turn-Elemente, Paralympics und Training bei Belek

Daumen hoch für die begehrte Auszeichnung: WOCHENBLATT-Geschäftsführer Stephan Schrader mit den Sportleren des Jahres, Emma Malewski, Rollstuhltennis-Spieler Matthias Albanus und die Bezirksliga-Fußballer des TSV Heidenau (Foto: cc/kb)
 
Fester Rückhalt: Sylvie begleitet ihren Lebensgefährten Matthias Albanus zu möglichst vielen Turnieren

Ehrung der WOCHENBLATT-Sportler des Jahres: Emma Malewski, Matthias Albanus und die Fußballer des TSV Heidenau hatten viel zu erzählen

(os). „Offenbar hat bei Ihnen der Nachbarschaftsaustausch funktioniert. Genau das ist es, was wir mit der WOCHENBLATT-Sportlerwahl erreichen wollen, denn der Sport verbindet.“ Das sagte Stephan Schrader, Geschäftsführer des WOCHENBLATT-Verlags, am vergangenen Freitag bei der Ehrung der
WOCHENBLATT-Sportler des Jahres 2015 im Gasthaus Böttcher in Nenndorf. Geehrt wurden die Turnerin Emma Malewski (11) vom TSV Pattensen, Rollstuhl-Tennisspieler Matthias Albanus (37, TC Stelle) sowie die Bezirksliga-Fußballer des TSV Heidenau.
Emma Malewski, die das Sportgymnasium Heidberg in Hamburg besucht, hat sich durch ihre guten Leistungen in den Bundeskader geturnt. Derzeit bereitet sich die Elfjährige mit ihrer Trainerin Birgit Kruse auf den Elb-Cup in Hamburg vor. Turnerin und Trainerin sind besonders gespannt, wie dieser Wettbewerb läuft, da Emma in die Altersklasse 12 aufgestiegen ist und nun schwierigere Küren turnen muss. Gerade übt das Turntalent ein anspruchsvolles Element am Barren ein. „Bislang klappt das ganz gut“, sagt Emma. Ein Saisonhöhepunkt wird die DM im April, an der Emma Malewski erstmals teilnimmt.
Die Erfahrung, an großen Sportereignissen teilzunehmen, hat Matthias Albanus bereits gemacht. Mit der Sledgehockey-Nationalmannschaft, also Schlitten-Eishockey, hat der 37-Jährige bei den Paralympics 2006 in Turin teilgenommen. Qualifiziert hatte sich das deutsche Team durch den EM-Sieg im Jahr 2005. Auch B-Weltmeister darf sich der sympathische Sportler nennen. Nachdem er in der vergangenen Bundesliga-Saison einige Verletzungen erlitten hat, hat Albanus seine Karriere auf dem Eis beendet und konzentriert sich jetzt voll auf Rollstuhl-Tennis. „Da freue ich mich drauf, weil ich den Eins-gegen-eins-Wettkampf mag“, sagt Albanus. Bei einem Trainingslager im Mai auf Mallorca will sich der amtierende Norddeutsche Meister den Feinschliff für eine erfolgreiche Saison holen. Höhepunkte sind die Norddeutschen Meisterschaften im September auf der eigenen Anlage in Stelle und die DM im Dezember. „Ich werde fleißig trainieren, Vollgas geben und die Plätze rocken“, versprach Albanus.
Ihre Liga rocken wollen auch die Bezirksliga-Fußballer des TSV Heidenau. Für die Restsaison hat sich die WOCHENBLATT-Mannschaft des Jahres extra in einem Trainingslager nahe Belek in der Türkei vorbereitet. „Da hatten wir perfekte Bedingungen“, schwärmte Mannschaftsführer Stephan Ronge. In der Sonne des Südens arbeiteten die TSV-Kicker vor allem an ihrer Kondition. „Wir sind jetzt in einer hervorragenden Verfassung“, sagte Ronge. TSV-Trainer Rüdiger Meyer hatte seinen Mannen das Trainingslager versprochen, wenn sie die Relegation zur Bezirksliga überstehen. Das funktionierte, zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte spielt der TSV in dieser Liga. Meyer ist optimistisch, dass sein Team in den verbleibenden Spielen genügend Punkte für den Klassenerhalt sammelt. Seine Spieler hätten sich an das deutlich höhere Tempo in der Bezirksliga gewöhnt. Der Auftakt ging allerdings in die Hose: Am Sonntag verlor der TSV daheim gegen den SV Essel mit 1:6.