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Reifenschlacht kostet Plätze

Philipp Freitag mit seinem Teamchef Frank Koch kurz vor dem Start (Foto: N. Schneider)

Motorrad-Rennfahrer Philipp Freitag landet auf Rang sieben

(os). Am Ende einer Reifenschlacht hatte Motorradrennfahrer Philipp Freitag (20) den Attacken der Konkurrenz nichts entgegenzusetzen: Im Moto3-Rennen des ADAC Northern Europe Cups, der im Rahmen des Motorrad-Grand-Prix auf dem Sachsenring ausgetragen wurde, landete der Abiturient aus Buchholz auf dem siebten Rang. In der Gesamtwertung der Standard-Klasse behauptete Freitag den zweiten Platz hinter Dirk Geiger, der am Sachsenring siegte.
Nach den beiden Qualifikationstrainings lag Philipp Freitag auf Rang sieben. Im Rennen machte der Buchholzer schnell Plätze gut und war zwischenzeitlich Dritter. Bald sah sich Philipp Freitag den Attacken des Belgiers Sasha de Vits ausgesetzt, der in der GP-Klasse startet. Das Duell ging über viele Runden und strapazierte letztlich die Reifen an Freitags Honda-Maschine über Gebühr. In den Kurven war Freitag schneller, auf den Geraden konterte de Vits dank seines PS-stärkeren Motorrads. In der entscheidenden Rennphase hatte Freitags Hinterreifen so weit abgebaut, dass er sich gegen die Attacken der Konkurrenten Rick Dunnik (Niederlande), Marvin Siebdrath (Deutschland) und Luca de Vleeschauwer (Belgien) nicht mehr wehren konnte. Das nächste Rennen findet wieder im Rahmen eines Motorrad-Grand-Prix statt: Vom 4. bis 6. August reist Philipp Freitag nach Brünn in Tschechien.