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Spannende Spiele - viele Tore

Auch in dieser Phase konnte sich Vanessa Nentwich (li), gegen die ehemaliga Rosengartenspielerin Kim Pleß (re.) vom Drittligisten TV Oyten durchsetzen

HANDBALL: Siegen will TuS Jahn Hollenstedt wieder in der Oberliga Niedersachsen

(cc). Mit einem Winterturnier der Extraklasse haben die Handball-Frauen des TuS Jahn Hollenstedt die Vorbereitungsphase für den Rückrunden-Start in der Oberliga Niedersachsen abgeschlossen. Zu ihrem Turnier haben sie sich ein hochkarätiges Teilnehmerfeld eingeladen. Gegen die Gäste aus dem Oberhaus der 3. Bundesliga und der Regionalliga gab es deftige Niederlagen für die sichtlich nervös wirkenden Gastgeberinnen. "Wir wollten lernen," resümierte TuS Jahn-Trainer Klaus Gruner: "Siegen wollen wir wieder im Oberliga-Alltag," verspricht der Coach. Da wurde am ersten Trainingsabend dieser Woche schon einiges nachgebessert. Denn am kommenden Sonntag, 13. Januar, muss Aufsteiger TuS Jahn Hollenstedt zum letzten Spiel der Hinrunde zum TuS Altwarmbüchen nach Isernhagen reisen. "Da können wir wichtige Punkte für den Klassenerhalt holen. Obwohl Lena Kasch, Nathalie Birett und Eileen Volkmann noch angeschlagen sind," berichtete Co-Trainer Hans Winter. Zurück zum Turnier in den Max-Schmeling-Hallen, bei dem Hollenstedt vor allem gegen den späteren Turnier-Vizemeister, den TV Oyten (Tabellenzweiter der 3. Liga), nach einem Blitzstart mit 4:4 begann, am Ende wegen der noch fehlenden Zuordnung in der Deckung aber mit 16:31 überrollt wurde. "Weil die Mädels viel zu brav gespielt haben. Das wird in höheren Spielklassen mit Gegentoren bestraft," beschreibt Klaus Gruner sein Team, das zuviel Respekt offenbarte. Weitere Niederlagen gab es für Hollenstedt gegen TuS Komet Arsten (18:30) und gegen den späteren Turniersieger SV Henstedt-Ulzburg (15:26). Auf die meisten Tore auf Hollenstedter Seite kam Vanessa Nentwich, die insgesamt 16 Tore auf ihrem Trefferkonto verbuchen konnte. "Herausragende Torhüterleistungen zeigten Vanessa Hahn, Dorit Schwanke und Kerstin Wittig - sie hatten alle Hände voll zu tun," lobte Hans Winter.