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TSV Winsen behält Aufstieg im Blick

Kein Durchkommen unterm Korb für den Winsener Christian Sievers (am Ball)
 

BASKETBALL: 76:81-Heimniederlage nach Verlängerung gegen Tabellenführer

(cc). Trotz einer beherzten Leistung und neuem Zuschauerrekord verliert der TSV Winsen am Samstagabend knapp mit 76:81 (70:70) nach Verlängerung im Spitzenspiel der Basketball-Kreisliga Hamburg gegen den Tabellenführer Walddörfer SV. „Große Werbung für unsere Sportart - mit dem glücklicheren Ende für unsere Gäste“, analysierte ein kurzzeitig enttäuschter TSV-Trainer Lutz Rütter nach dem Spiel. „Stolz macht mich aber, welche Begeisterung und welche Stimmung für uns und für den Basketball in unserer ersten Saison entstanden ist.“ Obwohl die Winsener diesen Thriller in heimischer Halle knapp verloren haben, zeigte sich der Winsener Coach zwanzig Minuten nach dem Spiel wieder kämpferisch: "Jetzt konzentrieren wir uns auf die nächsten Spile. Wenn wir alle gewinnen, können wir noch als Vizemeister in die Bezirksliga aufsteigen. Denn wir wissen alle, dass wir es besser können", so Lutz Rütter.
Zurück zum Spiel am vergangenen Samstag gegen Tabellenführer Walddörfer SV, in dem es keine freien Sitzplätze mehr in der Halle des Luhe-Gymnasiums gab. Trommeln, Klatschpappen und Cheerleadergesänge sorgten von Beginn an für eine gute Stimmung. Hochmotiviert ging es für die Winsener Baskets in die Partie. Durch eine aggressive Ganzfeldpresse zwang man das Gästeteam zu Fehlern und konnte selbst durch Punkte von Nils Krüger und Johannes Hapke mit 12:8 in Führung gehen. In der Folgzeit konnten aber die Hamburger ihre Größenvorteile nutzen und drehten zum Ende des ersten Viertels zum 22:21. Zu Beginn des zweiten Viertel erspielte sich der Gastgeber ein 25:22, lag zur Halbzeit aber wieder mit 31:34 zurück.
In den Auszeiten und in der Halbzeitpause wurden die Zuschauer von den Tanz- und Akrobatikeinlagen der Unique Hearts Cheerleader von Blau-Weiss Buchholz und Tänzerinnen der TG Elbdeich bestens unterhalten. Obwohl TSV-Trainer Lutz Rütter bei seiner Halbzeitansprache von der Mannschaft gefordert hatte, das Tempo und die Intensität hochzuhalten, wurde dies nach Wiederbeginn nur teilweise umgesetzt. Denn die Gäste konnten sich über ein 40:40 insbesondere durch eine Reboundüberlegenheit mit gehäuft zweiten und dritten Wurfgelegenheiten bis zum Ende des 3. Viertels auf 46:53 absetzen. In dieser Phase des Spiels wurde Winsens Topscorer Nils Krüger Mitte des 3. Viertels mit einer fragwürdiger Schiedsrichterentscheidung mit seinem fünften Foul belegt und vom vorzeitig vom Platz gestellt. "Insgesamt ließen die Unparteiischen ein gewisses Fingerspitzengefühl im Spiel vermissen und pfiffen sehr kleinlich mit Nachteilen für die Baskets", kritisierte Lutz Ritter. Ohne Krüger übernahmen die Centerspieler Lars Wiemann und Saxo Stelter im letzten Viertel Verantwortung und erzielten zusammen 15 Punkte. Die letzten Minuten im 4. Viertel waren an Spannung kaum zu überbieten. Zunächst konnten die Hamburger eine 58:66 Führung herausspielen, ehe die Aufholjagd der Baskets in einer 67:66 Führung endete und den WSV zu einer Auszeit zwang. In der letzten Spielminute überschlugen sich die Ereignisse. Nach einem 3-Punkte Treffer zum 67:70 durch den starken Gästespielmacher Nehr (20 Punkte) zeigte sich Alex Meller kaltschnäuzig und versenkte zwei Sekunden vor Schluss den Dreier zum 70:70-Ausgleich. In der Fünf-Minuten-Verlängerung spielte der Walddörfer SV seine große Erfahrung aus, und kam mit elf Punkten von der Freiwurflinie zum 81:76.