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Effektive Ausbildung im Autohaus

Kfz-Mechatroniker Jan Neuendorf erläutert der Auszubildenden Jennifer Lehmann ein Detail am Motor
ah. Jesteburg. Eine Ausbildung soll effektiv für die jungen Menschen sein. Mit der Lehre beginnt ein besonderes Verhältnis zwischen dem Auszubildenden und dem Ausbildungbetrieb. Das Autohaus "Kuhn+Witte" in Jesteburg betreut momentan 16 Jugendliche im kaufmännischen Lehrberufen und 20 im technischen Bereich.
Somit sind zehn Prozent der Auszubildenden zum Mechatroniker des Landkreises im Jesteburger Betrieb beschäftigt. "Wir legen großen Wert auf die qualifizierte Ausbildung und die kompetente Betreuung", sagt Claudia Rommel, die sich im Autohaus um die Lehrlinge kümmert.
Bei "Kuhn+Witte" wird daher auch eine optimierte Zeitplanung praktiziert. Die Auszubildenden, die am 1. August ihre Lehrzeit beginnen, haben 13 Tage Urlaubsanspruch für das laufende Jahr. "Wir haben uns in der Geschäftsführung überlegt, dass wir den Ausbildungsbeginn erst in die dritte Augustwoche legen, die Auszubildenden nehmen also zunächst 10 Urlaubstage. Auf diese Weise lernen die Auszubildenden "am Stück" und die Zeit wird nicht durch Urlaub unterbrochen", sagt Claudia Rommel. Dieses Prinzip wird seit Beginn der 1990er Jahre im Betrieb praktiziert und hat sich positiv bewährt. Im ersten Lehrjahr haben die Azubis zwei achtstündige Schultage und einen sechsstündigen. Der Blockunterricht findet in Niedersachsen nicht mehr statt. "Auf diese Weise konnten wir die Effektivität der Ausbildung steigern. Dieses kommt beiden - dem Auszubildenden und dem Autohaus - zugute", so Claudia Rommel. Sollte sich in der Probezeit tatsächlich ein Auszubildenden gegen den Beruf entscheiden und seine Lehrzeit vorzeitig abbrechen, sind ihm die Urlaubstage geschenkt worden. "Bislang ist dieses aber nicht vorgekommen", so Claudia Rommel.