Bitte klicken Sie zur Auswahl auf eines der folgenden vier Logos:

3D-Drucker als Geschenk

Heiner Schönecke mit dem 3D-Drucker, den er der Zukunftswerkstatt zur Verfügung stellte

Nach fast 17 Jahren Wirtschaftsförderung: Gründungsmitglied Heiner Schönecke scheidet bei der WLH aus

os. Buchholz. Er war seit der Gründung im Jahr 1998 dabei und hat die Geschicke der Wirtschaftsförderungsgesellschaft im Landkreis Harburg (WLH) als Mitglied des Aufsichtsrates und der Gesellschafterversammlung entscheidend geprägt: Jetzt hat sich Heiner Schönecke (69) aus allen Gremien der WLH verabschiedet. "Mit ihm geht das letzte Gründungsmitglied der WLH von Bord", sagte Aufsichtsratsvorsitzender Manfred Cohrs am Donnerstag bei einer kleinen Feierstunde in der Zukunftswerkstatt Buchholz. "Wir lassen ihn nicht gerne gehen, da er sich wie kein Zweiter für uns eingesetzt hat."
Als symbolisches Geschenk stiftete die WLH einen 3D-Drucker, der auf Wunsch Schöneckes an die Zukunftswerkstatt weitergegeben wurde. Wie berichtet, ist der außerschulische Lernstandort in Buchholz ein zweites Steckenpferd des CDU-Landtagsabgeordneten. Schönecke ist einer der Initiatoren der Zukunftswerkstatt, in der Schüler aus dem Landkreis Harburg für die MINT-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) begeistert werden sollen.
Grund für Schöneckes Ausscheiden bei der WLH ist sein Versprechen an Ehefrau Ilse, einen Posten aufzugeben, wenn er einen neuen annimmt. Seit kurzem ist Schönecke Geschäftsführer im EWE-Verband. "Ich kann mich nicht teilen", sagte Schönecke schmunzelnd.
Er zog ein positives Fazit seiner Zeit in der Wirtschaftsförderung. "Wir haben uns mit viel Leidenschaft für den Landkreis Harburg engagiert und eine Menge erreicht", sagte Schönecke. Er erinnerte an die Entwicklung von acht Gewerbegebieten. Krönender Abschluss sei im vergangenen Jahr die Eröffnung des ISI-Gründerzentrums an der Bäckerstraße in Buchholz gewesen. "Heiner Schönecke hat großen Anteil daran, dass unser Projekt vom Land mit 1,98 Millionen Euro aus Landesmitteln gefördert wurde", lobte WLH-Geschäftsführer Wilfried Seyer. Der WLH will Schönecke weiter verbunden bleiben. "Natürlich brenne ich auch weiter für die Zukunftswerkstatt", betonte Schönecke.
Der moderne 3D-Drucker, der über den WLH-Mieter Dieter Bielert (3D-picture.net) angeschafft wurde, soll schon bald für das erste Projekt in der Zukunftswerkstatt genutzt werden. Die Jugendlichen Carl Kurtz und Tim Lukas arbeiten am Entwurf eines Getriebes, das in 3D-Technik ausgedruckt werden soll.