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Alte Fachwerkhäuser zum Verlieben - Eine absolute Rarität: Michael Schneider baut historische Häuser neu auf

(cbh). Leises Klopfen schallt über den Vorplatz des ehemaligen Bauerngehöfts. Der Duft von Flieder liegt in der Luft. Alte Kastanien spenden Schatten im Sommerlicht.
Vorsichtig entfernen zwei Zimmerleute die alten Balken aus dem historischen, baufälligen Gemäuer. Sorgfältig aufeinander geschichtet liegen bereits von Mörtel gesäuberte Backsteine und Fachwerkbalken auf zwei getrennten Stapeln.
„Das Material wird jetzt sachgerecht eingelagert und wartet dann darauf, von uns wieder zum Leben erweckt zu werden“, erklärt Michael Schneider. Der 42-Jährige hat sich darauf spezialisiert, gemeinsam mit Architekten, Ingenieuren und renommierten Handwerksbetrieben historische Fachwerkhäuser neu zu errichten. „Wir haben noch mehrere Zwei- und Vier-Ständerhäuser im Lager, die wir sofort nach den individuellen Wünschen der Auftraggeber errichten können.
„Diese Häuser sind eine absolute Rarität, etwas ganz Besonderes, meistens über 200 Jahre alt,“ betont Schneider.
Historische Häuser ab- und an anderer Stelle neu aufzubauen - zu dieser Tätigkeit kam Schneider, als er einen alten Pferdestall neu errichtet und später auf dem selben Grundstück ein vorhandenes Fachwerkhaus um einen historischen Fachwerkbau erweiterte. Das wieder errichtete Gebäude diente ab dem 18. Jahrhundert als Dorfschule im Landkreis Harburg. Daraus ergaben sich in den folgenden Jahren weitere Bauprojekte für private Bauherren.
In ganz Niedersachsen halten die Männer aus Schneiders Team Ausschau nach historischen Häusern, gut erhaltenen Balken und dazu passenden Steinen. Gibt es einen Käufer, wird das Baumaterial zum Grundstück transportiert. Zunächst wird auf einem neuen Betonfundament das historische Ringfundament aus Granitborden oder Feldsteinen errichtet. Darauf wird dann die rekonstruierte Fachwerkkonstruktion gesetzt. „Das Haus erhält immer einen neuen Dachstuhl und Dachpfannen, die oftmals an die 100 Jahre alt sind. Der Kunde kann sich aber natürlich auch für ein Reetdach entscheiden.“
Um den aktuellen Werten bei Dämmung, Energieverbrauch und Wärmeschutz zu entsprechen, erhält das Haus eine gemauerte, isolierte und entkoppelte Innenschale. Erst danach werden die Gefache mit dem historischen Klinkersteinen ausgemauert und verleihen dem Gebäude den unverwechselbaren und einmaligen Charakter. Die innere Tragkonstruktion bleibt sichtbar und verleiht den Wohnräumen später ihren ganz besonderen Charme. Auf Wunsch können auch im Innenausbau historische Baumaterialien Verwendung finden.
„Selbstverständlich kann der Kunde auch moderne Elemente für die Innenausstattung auswählen, um den Kontrast zwischen alt und neu zu betonen. Das bleibt jedoch jedem selbst überlassen. Die Häuser - obgleich aus historischem Material - unterliegen nicht dem Denkmalschutz. So können alle Elemente frei gewählt werden,“ fügt Schneider hinzu.
Wer sich für ein historisches Fachwerkhaus interessiert, kann sich direkt an Michael Schneider wenden unter der Mobil-Nummer: 0160-4186371 oder per e-mail: michael.schneider@fachwerk-schneider.de