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City-Center: Leere statt Vielfalt

Viele leere Geschäfte, wenig Kunden: Das City Center macht derzeit nicht den besten Eindruck

Im Einkaufszentrum in Buchholz halten 17 Einzelhändler tapfer die Stellung

os. Buchholz. Wer durch das Einkaufszentrum City-Center in der Buchholzer Innenstadt schlendert, trifft gerade im Untergeschoss vor allem auf eines: Leere. Tapfer halten dort das Modegeschäft Hübner, der Koffer- und Modeaccessoires-Laden vom Heede und die Änderungsschneiderei Bayar die Stellung. Alle anderen Geschäfte stehen leer und sind mit Folie abgeklebt. Sinnigerweise liest man dort: "Vielfalt erleben". Von ehemals mehr als 30 Geschäften sind im City-Center nur 17 aktiv. Wie es mit dem Einkaufszentrum weitergeht, ist unklar. Denn: Informationen zu den Plänen des Eigentümers fließen nur spärlich, wenn überhaupt. Selbst aktuelle Mieter, deren Verträge in absehbarer Zukunft auslaufen, werden im Unklaren gelassen. Dabei, das betonen sie, fühlen sie sich an dem Standort wohl.
Wie berichtet, übernahm vor rund drei Jahren die US-Investmentfirma Cerberus Capital Management das Center im Paket mit bundesweit sieben anderen Einkaufszentren von der insolventen Secur-Gruppe. Für die Vermietung der Ladengeschäfte beauftragte Cerberus die Acrest Property Group aus Berlin. Mit bescheidenem Erfolg. Die größten Flächen im Untergeschoss - ehemals von Lidl und der Buchhandlung Heymann gemietet - stehen seit mehr als zweieinhalb Jahren leer.
Eine Anfrage des WOCHENBLATT bei Acrest in Berlin, wie es mit dem City-Center weitergeht und ob in absehbarer Zeit neue Mieter zu erwarten sind, brachte keine neuen Erkenntnisse. Nach interner Rücksprache könne man hierzu keine Auskünfte geben. Und: "Wir kommen gerne auf Sie zu, wenn sich hieran etwas ändert."