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City-Center: Warten auf die Umsetzung des neuen Konzeptes

Das City-Center ist seit Juli im Besitz der amerikanischen Fondsgesellschaft Cerberus
os. Buchholz. Das untere Geschoss des Einkaufszentrums "City-Center" in der Buchholzer Innenstadt dünnt immer mehr aus. In Kürze zieht das Schuh-Geschäft "Street Shoes" aus - davon künden die hellgelben Schilder "Räumungsverkauf". Zuvor hatten bereits die Ankermieter - die Buchhandlung Heymann und der Lebensmittler Lidl - sowie das Spezialgeschäft "Vom Fass" das City-Center verlassen. Centermanager Franz Jebavy ist trotzdem optimistisch: "Wir werden das City-Center in eine gute bis sehr gute Zukunft führen." Das werde noch etwas Zeit beanspruchen.
Wie berichtet, hatte die amerikanische Fondsgesellschaft Cerberus im Juli das City-Center und sieben andere Einkaufszentren bundesweit von der insolventen Secur-Gruppe übernommen.
Seitdem führe die Cerberus-Tochter Acrest Gespräche mit potenziellen neuen Mietern und den bestehenden Fachgeschäften, so Jebavy. "Wir ermitteln den genauen Bedarf der Interessenten und schauen, wie das neue Konzept umzusetzen ist", sagt der Centermanager. "Das ist alles nicht in drei bis sechs Monaten zu machen", erklärt Jebavy. Klar sei, dass das City-Center "ein Stück" umgebaut werden müsse. Wichtig sei, dass man die bestehenden Mieter bei der Umgestaltung mitnehmen müsse: "Es geht uns nicht nur um die Zukunft, sondern auch um das 'Jetzt'", betont Jebavy.
Der Österreicher deutet an, dass es künftig wieder einen Lebensmittler geben wird: "Das City-Center hat seine Stärken als Nahversorger." Nach WOCHENBLATT-Informationen könnte auch ein Elektro-Fachgeschäft ins Einkaufszentrum einziehen.
Franz Jebavy hofft, dass noch im Oktober die entscheidenden Weichen gestellt werden und die Zeit der "Geschäft geschlossen"-Schilder bald Vergangenheit sind.