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Die E-Mobilität wird sich steigern

Unterstützen die E-Mobilität (v.li.): Oliver Bohn (Geschäftsführer Kuhn+Witte), Jan Bauer (Stadtwerke Buchholz), Frank Ibsen (Volkswagen AG) und Kerstin Witte (Geschäftsführerin Kuhn+Witte) (Foto: Niels Kreller)
Die Kaufprämie für Elektroautos existiert seit Mai. 4.000 Euro Zuschuss gibt es für Fahrzeuge mit reinem Elektroantrieb, 3.000 Euro für Fahrzeuge mit Hybrid-Antriebund mit zusätzlichem Verbrennungsmotor. Bislang wurden erst 2.000 Anträge auf Förderung gestellt. Die Nachfrage sei verhalten, hieß es laut dem Bundesamt BAFA. Bleibt die Zahl der Anträge weiterhin so niedrig, würde der Prämientopf (1,2 Milliarden Euro ) bis 2032 reichen. 20 Modelle sind es, die momentan für die Förderung infrage kommen. Doch wie einfach ist es tatsächlich, in einem Autohaus ein Elektroauto zu kaufen? Eine Reporterin hat in drei großen Autohäusern in Berlin den Test gemacht. Ihr Fazit: Niederschmetternd! So wird das nichts mit dem ausgerufenen Ziel von einer Million zugelassener Elektroautos bis 2020! Ungeschulte Verkäufer, kein Fachwissen, lange Wartezeiten – und viel schlimmer: In zwei von drei Autohäusern gab es nicht mal ein E-Auto! Ganz anders beim Autohaus "Kuhn+Witte" in Jesteburg. Hier beschäftigt man sich bereits seit Ende 2013 mit der Elektromobilität und ist führend im Verkauf und der Reparatur von Elektrofahrzeugen im Landkreis Harburg. Geschäftsführer Oliver Bohn: „Die Elektromobilität kommt, dessen bin ich mir sicher. Zum einen fallen die Preise für die Batterien stetig, zum anderen steigen die Reichweiten permanent an. Dazu kommen die Investitonen in die notwendige Infrastruktur. Eine Beschleunigung des Absatzes wird im Jahr 2020 erreicht sein. Auch ohne die Kaufprämie der Bundesregierung. Dann wird ein E-Fahrzeug den gleichen Einstiegspreis haben wie ein herkömmlich angetriebenes Fahrzeug. Spätestens dann macht es neben dem ökologischen Gesichtspunkt auch ökonomisch Sinn sich für ein Elektrofahrzeug zu entscheiden.“
Seit 2013 haben Kunden bei "Kuhn+Witte" die Möglichkeit, die von Volkswagen angebotenen Fahrzeuge Probe zu fahren. Das Verkaufspersonal ist geschult und steht seinen Kunden für bei Fragen zur Seite.
Um Kunden und Interessenten über die E-Mobilität intensiver aufzuklären, fand im Jesteburger Autohaus eine Info-Veranstaltung statt. Referenten waren Frank Ibsen (Volkswagen AG ) und Jan Bauer von den Stadtwerken Buchholz. Die Stadtwerke Buchholz sind Förderer des Klima- und Umweltschutzes und unterstützen die Elektromobilität. An drei Standorten in Buchholz haben die Stadtwerke E-Tankstellen eingerichtet, die mit Ökostrom betrieben werden. Bis zum 31. Dezember 2016 können die Fahrer von Elektrofahrzeugen ihr Fahrzeug dort sogar kostenlos mit Ökostrom tanken. Verkaufsleiter Kalle Hintmann: “Ab Mitte August bieten wir unseren Kunden und allen Interessierten Testtage mit einem Elektrofahrzeug an. Diese könnten einen e-Golf bis zu drei Tage lang kostenfrei mieten. Für Handwerker sei ein solcher Wagen besonders sinnvoll, weil in der Regel viele Kurzzstrecken gefahren würden: „Da bietet sich ein Elektroauto einfach an.“
Für den VW Golf kündigt Volkswagen bereits heute ein Batterie-Update an. Die Kapazität des Akkus soll von 24 auf 35 kw/h steigen, was eine Reichweite von über 300 Kilometern nach NEFZ bedeuten würde. Volkswagen möchte in weniger als zehn Jahren jährlich weltweit bis zu drei Millionen E-Modelle verkaufen. Das wäre gut 25 Prozent des gesamten Absatzes.