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Die Filiale der Zukunft: Neue Haspa in der Buchholzer Innenstadt

Der Neubau wird mit dunklem Klinker versehen Grafik: Balasz Neustadtl

Fertigstellung Ende des Jahres 2018

os. Buchholz. Passanten stehen derzeit vor der tiefen Baugrube in der Buchholzer Innenstadt und fragen sich, wie der Neubau an der Ecke Poststraße/Peets Hoff wohl aussehen wird. Wie berichtet, errichtet die Ewald Heinrich Behr GmbH & Co. KG dort ein Gebäude mit rund 1.000 Quadratmetern Nutzfläche sowie zwei Wohnungen im Obergeschoss. Die Hamburger Sparkasse (Haspa) wird Mieter des Neubaus und hat jetzt gemeinsam mit dem Buchholzer Architektenbüro Weidling & Partner und dem Münchner Büro Balasz Neustadtl die erste Visualisierung des Hauses vorgelegt.
"Der Neubau passt sich gut in die Umgebung ein", erklärt Michael Maintz von Weidling & Partner. So habe man u.a. die Höhen des benachbarten Einkaufszentrums "Buchholz Galerie" aufgenommen. Der Neubau entsteht in kompakter Bauweise und wird mit einem dunklen Klinkerstein versehen. Das Haus weise den neuesten Energiestandard auf, sagt Maintz.
"Wir setzen in dem Neubau unser neues Konzept 'Filiale der Zukunft' um", erklärt Reinhard Lackner, Regionalleiter der Haspa. Das Konzept sieht vor, neben der Filiale im Erdgeschoss und den Beratungsbüros im ersten Obergeschoss auch Flächen für Veranstaltungen verschiedener Art zu schaffen. Sechs von 150 Haspa-Filialen wurden bereits dahingehend umgestaltet. "Dort finden laufend Veranstaltungen statt, von der Kunstausstellung über Präsentationen einer Schoko-Manufaktur bis zu Tupper-Beratungen", erklärt Lackner. Drei andere Sparkassen hätten bereits Interesse bekundet, das neue Konzept - gegen Bezahlung - zu übernehmen. "Wir werden in der Filiale total vernetzt sein", kündigt Lackner an. Für Kunden stünden unter anderem iPads zur Verfügung.
Wenn alles glattläuft, soll der Neubau Ende dieses Jahres fertiggestellt sein. Insgesamt 35 Mitarbeiter werden in der neuen Haspa-Filiale tätig sein.