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Die Macht der Megatrends - Jahresempfang der Sparkasse Harburg-Buxtehude

Heinz Lüers, Vorstand der Sparkasse Harburg-Buxtehude, gab einen positiven Ausblick auf die Zukunft des Geldinstituts, das in allen Belangen gut aufgestellt sei
ah. Landkreis. Traditionell lud die Sparkasse Harburg-Buxtehude wieder zu ihrem großen Jahresempfang in das Hotel Lindtner nach Harburg ein. Rund 550 Gäste aus Politik und Verwaltung, Wirtschaft, Kunst, Kultur und Medien folgten der Einladung des Geldinstituts.
Als Gastredner hatte die Sparkasse Harburg-Buxtehude den renommierten Trend- und Zukunftsforscher Matthias Horx eingeladen. Er hat sich wie kein Zweiter im deutschsprachigen Raum mit Zukunftsforschung nach wissenschaftlichen Methoden beschäftigt.
Den Abend leitete Sparkassen-Vorstand Heinz Lüers in seiner Rede mit durchaus positiven Nachrichten aus der Finanzsicht des regionalen Geldinstituts ein. In seiner kurzen Jahresbilanz forderte Heinz Lüers eine sanfte Umkehr aus der momentanen Niedrigzinspolitik. Ein dauerhaft niedriges Zinsniveau würde nicht nur den erforderlichen Reformdruck in der Eurozone verringern, sondern könnte auch neue Krisen hervorbringen. Zur Lage des Geldinstituts sagte der Sparkassenchef: "Selbstverständlich wirkt sich die Zinssituation auf die Bilanz unserer Sparkasse aus. Insgesamt sind wir aber zufrieden mit dem Ergebnis des Geschäftsjahrs. "
Dieses liege auch an den guten Rahmenbedingungen im Geschäftsgebiet der Sparkasse. Heinz Lüers: "Wir haben hervorragende Aussichten in der Zukunft. Die Region Süderelbe hat ein Wirtschaftswachstum über dem Bundesdurchschnitt, eine unterdurchschnittliche Arbeitslosenquote und nachhaltig steigende Bevölkerungszahlen zu bieten."
Mit Matthias Horx präsentierte die Sparkasse einen Zukunftsforscher als Gastredner, der durchweg positiv in die Zukunft blickt. Horx referierte über die großen Megatrends der Welt; darunter versteht er Trends mit einer "Haltbarkeit" von 50 Jahren wie die "Globalisierung".
Er verwies darauf, dass die Megatrends stets Verbesserungen der Lebensverhältnisse mit sich bringen - auch wenn "manchmal eine Schleife gedreht wird." So nehme die reale Zahl der bitterarmen Menschen ab - weltweit entstehe eine "riesige globale Mittelschicht mit sieben bis acht Dollar Tageseinkommen". Die Konsequenz: zwei Milliarden neue Kunden auf dem Weltmarkt.
Weitere Themen waren das Ende der Männerdominanz in den Chefetagen und die Altersstrukturen weltweit.
Horx ist davon überzeugt, dass trotz mancher negativen Begleiterscheinung Megatrends sich am Ende positiv auswirken. So werde der teilweise Angst machenden Globalisierung eine "Glokalisierung" folgen. Darunter versteht Horx, dass alte Branchen und Gewerke zurückkehren, das Handwerk neu erfunden und die regionale Nahrungsmittelproduktion - sogar in den Städten - zunehmen werde.
Seine Schlussfolgerung des Abends: "Zukunft wagen!"