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Gutes Jahr für Zimmerer-Innung

Björn Bardowicks, Obermeister der Zimmerer-Innung (Foto: ce)
"Das vergangene Jahr war für die Zimmerer-Innung ein gutes Jahr", so begann Björn Bardowicks, Obermeister der Zimmerer-Innung im Landkreis Harburg, die Innungsversammlung. Die Nachfrage nach Leistungen der Betriebe war hoch, die Entlohnung gut. Björn Bardowicks betonte allerdings, dass die Renditen im Verhältnis zum Risiko allerdings zu gering seien.
Das Jahr 2015 begann - auch wegen des guten Wetters - recht positiv. Jedoch konnten nicht alle Handwerker an das positive Ergebnis des ersten Quartals des Vorjahres anschließen. Ein Grund ist die rückläufige Zahl der Bautätigkeiten. "Der Auftragsbestand bzw. -vorlauf ist für eine Vielzahl der Betriebe kaum ausreichend", so Björn Bardowicks. Er verwies darauf, dass 75 Prozent der Bestandshäuser energetisch saniert werden müssten. Da die Immobilienbesitzer momentan für gespartes Kapital kaum Zinsen erhalten, das Baugeld sehr günstig sei und es zudem hohe KfW-Zuschüsse gäbe, bestehe kein Anlass, Angebotspreise nach unten zu korrigieren. Schließlich werden diese Einnahmen für die Lohnkosten der guten Fachkräfte benötigt.
Insgesamt kann die Branche 2015 aber positiv entgegenblicken. Ab Mitte/Ende Juni werde sich der Kunde darauf einrichten müssen, dass nicht jeder Auftrag sofort umgesetzt werden könne. Björn Bardowiks wies darauf hin, dass die Ausbildungsbereitsschaft der Firmen nicht abnehmen dürfe.
"Das Bauen der Zukunft geht nur mit dem Werkstoff Holz. Wer Energie sparen möchte - und dieses ist das vorrangige Ziel -, müsse mit Holz bauen. Die überwiegende Verwendung des nachhaltigen Baustoffes Holz trage zu einer effizienten und nachhaltigen Energienutzung bei", so Björn Bardowicks. Die Akzeptanz der Bevölkerung gegenüber dem Baustoff Holz steigt ständig. "Das Bauen mit Holz hat also eine große Zukunft", so die Schlussbemerkung des Obermeisters der Zimmerer-Innung.