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Handwerk muss für Abiturienten attraktiver werden

Heinz Kilb, langjähriger Berufsschullehrer, wurde in den Ruhestand verabschiedet. Er erhielt von (v. li.) Markus Marquardt (stellv. Obermeister), Obermeister Andreas Jung und Karin Eckhoff von der Kreishandwerkerschaft des Kreises Harburg die silberne Ehrennadel (Foto: Dachdecker-Innung)
Zwei Themen lagen Obermeister Andreas Jung auf der Versammlung der Dachdecker-Innung ganz besonders am Herzen. "Das Handwerk muss auch für Abiturienten und Studienabrecher attraktiver werden. Die Karrierechancen im Handwerk sind sehr vielseitig", sagte Andreas Jung. "Die Möglichkeiten, die sich den Auszubildenden im Handwerk bieten, sind einzigartig. Es gibt mehr als 130 Berufe, die im dualen System ausbilden", führte Andreas Jung aus. Mit dem Gesellenbrief sei die Ausbildung noch nicht zu Ende, so Jung. Der Meisterbrief sei die Grundlage für höhere Führungsaufgaben im Handwerk. "Jedem stehen die unterschiedlichsten Weiterbildungschancen offen. Wer sich ausführlich informiert, wird mit Sicherheit den individuellen Weg für sich entdecken", erläuterte Andreas Jung vor den Dachdeckern. Sehr wichtig seien Praktika. Mit diesen würden die Jugendlichen an den Beruf herangeführt.
Ein weiterer wichtiger Aspekt für Andreas Jung ist die politische Arbeit, die von den Kollegen des Handwerks geleistet werde. Ohne dieses Engagement und die politische Arbeit würde das Handwerk keine Stimme in der Politik haben. Die Lobbyarbeit dürfe daher nicht vernachlässigt werden. Es sei wichtig, dass das Handwerk sich präsentiere und es regelmäßige Kontakte mit Politikern gebe. Alle Dachdecker müssten mit "einer Stimme" für ihre Interessen sprechen.
Eine besondere Ehrung gab es für Berufschullehrer Heinz Kilb, der in den Ruhestand ging. Er erhielt von Obermeister Andreas Jung die silberne Ehrennadel des Dachdeckerhandwerks.