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IHK zum Brexit: "Handelsbeziehungen schnell sortieren"

(os). Auch die in der Industrie- und Handelskammer (IHK) Lüneburg-Wolfsburg organisierten Unternehmen fürchten negative Folgen eines Brexits. Das ergab eine Blitzumfrage der IHK, an der 131 international tätige Betriebe teilnahmen. Drei von vier Unternehmen befürchten demnach den Wiederaufbau von Zoll- und Handelsschranken. Die Abwertung des Britischen Pfunds gegenüber dem Euro ist für 66 Prozent der Befragten ein Risiko. Jeder dritte Betrieb rechnet mit politischen und rechtlichen Unsicherheiten, die die Handelsbeziehungen erschweren.
Im vergangenen Jahr gingen 8,5 Prozent aller Exporte der IHK-Mitglieder aus Niedersachsen nach Großbritannien. Der Wert der Waren summierte sich auf rund 7,1 Millionen Euro. Aus Großbritannien importiert wurden Waren im Gesamtwert von circa 3,5 Milliarden Euro.
Die Ergebnisse der Umfrage zeigten, wie wichtig stabile Rahmenbedingungen im internationalen Handel sind, erklärte IHK-Hauptgeschäftsführer Michael Zienert: „Die EU und London müssen ihre Handelsbeziehungen so schnell wie möglich neu ordnen, um den Unternehmen Klarheit zu geben.“ Eine mehrjährige Hängepartie mit Verhandlungen über Zölle und andere Handelsbarrieren wäre fatal.