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Insolvenz überwunden: Aus Maier-Barlen wurde "Metall- und Gehäusebau Buchholz"

os. Buchholz. Das Metallverarbeitungsunternehmen Maier-Barlen hat die Insolvenz überwunden. Drei private Investoren um den Berliner Erik Theilig sind bei der Buchholzer Firma an der Brauerstraße eingestiegen, die seit 1. März unter dem Namen "Metall- und Gehäusebau Buchholz GmbH" firmiert. Sie stellt überwiegend Gehäuse für chemische und physikalische Analysegeräte her.
Wie berichtet, hatte das Unternehmen im August 2012 Insolvenz angemeldet. "Wir haben dann mit viel Eigeninitiative den Produktionsfluss optimiert", sagt Betriebsleiter Frank Hagen. Einen großen Anteil am Weiterbestehen der 1948 von Maxim Maier-Barlen gegründeten Firma habe Insolvenzverwalter Christian M. Scholz gehabt. "Er hat gezeigt, dass im Insolvenzfall die Zerschlagung eines Unternehmens nicht Standard sein muss", lobt Hagen. Kunden, Lieferanten und Arbeiternehmer hätten an einem Strang gezogen. Von einst 49 Mitarbeitern sind noch 35 übrig geblieben.
Mit Erik Theilig und seinen Partnern gewann Scholz Investoren, die sich in der Metallverarbeitung auskennen. Nachdem der Investitionsstau beim Unternehmen beseitigt ist, sieht Theilig gute Chancen, dauerhaft am Markt zu bestehen. Das ehemalige Kerngeschäft im Automobilsektor wird von der Firma nur noch marginal beackert.