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Lidl zieht aus: Was wird aus dem City Center in Buchholz?

Im Oktober 2011 feierte Centermanager Franz Jebavy (v. li.) mit Bürgermeister Wilfried Geiger und der damaligen Heideblütenkönigin Doreen Redeker das 25-jährige Bestehen des City Centers (Foto: archiv)
os. Buchholz. Der Discounter Lidl verlässt das City Center in Buchholz: Samstag, 4. Mai, werde der letzte Verkaufstag sein, bestätigt Immobilienleiter Reiner Wohlers auf WOCHENBLATT-Nachfrage. Der Mietvertrag läuft noch bis 2014. Beobachter fragen, wie es mit dem Einkaufszentrum weitergeht: Lidl ist nach der Buchhandlung Heymann schon der zweite Ankermieter, der das City Center verlässt. Das Problem: Die Insolvenz gegen den Eigentümer, die Secur-Gruppe, ist noch nicht überwunden. Gespräche mit einem potenziellen neuen Investor ziehen sich. Unterschrieben ist entgegen anderslautenden Aussagen noch nichts. Neben dem City Center gehören acht weitere Einkaufszentren zur Insolvenzmasse der Secur-Gruppe.
Lidl zieht sich vor allem wegen des mangelhaften baulichen Zustandes zurück, sagt Wohlers. Der Fußboden sei kaputt, der Lastenfahrstuhl funktioniere nicht. "Das können wir den Mitarbeiterinnen und den Kunden nicht länger zumuten", erklärt Wohlers. Man habe seit langem auf die Situation hingewiesen, sogar eigene Planer für eine Modernisierung eingesetzt. Geschehen sei nichts. "Irgendwann mussten wir einen Schlussstrich ziehen", sagt Wohlers.
"Wir werden die leerstehenden Flächen wieder vermieten", betont Centermanager Franz Jebavy. Er hoffe auf einen raschen Verkauf des City Centers. "Wir müssen den neuen Eigentümer schnell ins Boot bekommen", sagt Jebavy. Wann der Verkaufsvertrag unterschrieben wird, sei nicht abzusehen. "Das können vier, fünf oder sechs Wochen sein", so Jebavy. Er glaubt an eine gute Zukunft des City Centers. Man habe Vorgespräche mit potenziellen Mietern geführt.